Freitag, 30. September 2016

Fotodokumentation von Willi´s Hufen

Der Haflinger Willi hat eine schwere Hufrehe hinter sich, was seine Hufe entsprechend gezeichnet hat. Dank seiner Besitzerin Sylvia, der fleißigen Fotografin, können wir die Veränderung der Hufe während der Therapie einmal wunderbar anhand Ihrer Fotos verfolgen. Es ist einfach immer wieder eindrücklich, was die Natur mit ihrer Kraft alles schafft!

Wir beginnen am 08. Februar 2016. So sahen Willis Vorderhufe zum Zeitpunkt aus, als er aus der Klinik entlassen wurde:

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Dass nach der Entlassung aus der Klinik noch längst nicht alles ausgestanden war, zeigen die Bilder vom 01. April 2016:

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Ab Mai begann Sylvia Ihren Willi wieder nach und nach mit den empfohlenen Produkten zu unterstützen.

Folgende Hufsituation hatten wir am 10. Juni 2016:

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Nur rund 11 Tage später, am 21. Juni 2016, sahen die Hufe von Willi bereits folgendermaßen aus:


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Am 23. Juni 2016 wurden die Hufe von Willi bearbeitet, so dass wir auch einmal einen Blick von "unten" auf die Hufe werfen können:

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[...] Die Kräuter von Frau Nehls sind uns ein wirklich guter Begleiter. Meine Hufpflegerin ist immer sehr begeistert, wie schnell Willis Hufhorn nachwächst. Und wenn man bedenkt, dass Willi am 2. Januar in die Klinik kam mit seiner schweren Hufrehe, dann ist das schon ordentlich durchgewachsen. Das schlechte Horn wuchs ja noch lange nach dem Klinikaufenthalt bei Willi raus. Willi wurde am 8. Februar aus der Klinik entlassen. Der Schub war erst viel später als er entlassen wurde vorüber. Er zeigte bis April immer wieder neue Beulen, die aus seinem Kronrand heraus wuchsen [...]
3 Tage später, am 26. Juni 2016, ist Willi etwas Hufhorn abgebrochen, so dass er vorübergehend an den Vorderhufen einen Schutz getragen hat, was uns Willi brav zeigt:

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Nach 4 Tagen mit Schutz, konnte dieser am 30. Juni 2016 schon wieder weggelassen werden. Man sieht noch genau, wo das Hufhorn abgebrochen ist:

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Bis zu diesem Bild am 20. Juli 2016 sind die Hufe brav weiter gewachsen:

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Wir schreiben den 02. August 2016: Man sieht schön, wie die Hufe Stück für Stück runter wachsen. Bei der Arbeit trägt Willi manchmal noch vorsichtshalber einen Schutz, ansonsten läuft er bereits wieder prima. :-)

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Eine Woche später, am 09. August 2016 konnten die Hufschuhe bei der Arbeit bereits wieder ohne Probleme weggelassen werden:

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Willis Hufe wachsen schön gestärkt immer weiter. So sahen die Hufe am 24. August 2016 aus:

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Am 21. September 2016 stand dann die nächste Hufbearbeitung an:

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21-9-16-vorderhufe-vorne 

Seit dem ersten Einsatz der Ergänzungen vor 4 Monaten sind Willis Hufe superschnell gewachsen, wie man anhand der Bilder toll sehen kann! Es fehlen nun nur noch gerade einmal 2 cm, bis das neue und gestärkte Hufhorn vollständig unten angelangt ist und der Huf sich einmal erneuert hat. Ich bin mir sicher, dass Willi´s Hufe mit der richtigen Unterstützung weiterhin fleißig gesund werden. :-)

Folgende Worte schickte uns Sylvia mit den aktuellsten Fotos vom September:
[...] Willi mein Haflinger mit der schweren Hufrehe, zu Beginn diesen Jahres wiederholt erkrankt, kommt nun langsam wieder in den Normalbereich was Bewegung und Hufe betrifft. Es sind zwar noch 2 cm des Hufhorns am Rauswachsen, aber dann hat er es wohl geschafft. Und dank Ihrer Kräuter welche ich ihm ununterbrochen gebe, viel schneller als erwartet. Das Hufhorn war teilweise tatsächlich abgelöst von den Lamellen und beim Rauswachsen hatten wir schwer mit abgebrochenen Teilen des Horns zu tun, die ja nach innen keinen Halt hatten. Nun haben wir es fast geschafft [...]

Vielen lieben Dank an Sylvia und ihren Willi, die das alles so wunderbar für uns dokumentiert haben!


Mehr Infos, wie man die Hufe während und nach einer Hufrehe am besten unterstützen kann, gibt es hier: Klick hier!





Mittwoch, 28. September 2016

UPDATE: Mehr Telefonleitungen!

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Da es immer wieder zu Problemen gekommen ist, mich telefonisch zu erreichen, haben wir nun extra für Euch noch zwei weitere Telefonleitungen aktiviert.

Ihr erreicht mich weiterhin wie gewohnt unter:
05642/9888826 und 05642/9888827

 

und eben neu zusätzlich auch unter:
05642/9880288 und 05642/9880299

 

(außerhalb der Geschäftsöffnungszeiten probiert Ihr es am Besten unter 0171/1854723)

So könnt Ihr mich jederzeit mit Euren Fragen erreichen und Euren Lieblingen kann wie gewohnt schnellstmöglich geholfen werden. :-)

Eure Claudia

Donnerstag, 22. September 2016

Wir begleiten Pinocchio! (Teil 1)

Katharina, Pinocchio´s Besitzerin oder besser gesagt Retterin, hat die Geschichte vom kleinen Shettywallach für uns einmal ganz genau aufgeschrieben:


Pinocchio ist ein 5 Jahre alter Shettywallach. Er stand bisher auf der Weide und ist nicht gearbeitet worden. Gefunden habe ich ihn bei ebay, wo er mit dem Hinweis auf Hufrehe inseriert war.

Auf Nachfrage erfahre ich, dass der Hufschmied beim Ausschneiden feststellte, das Pinocchio Hufrehe hat. Das war am 2.9.16. Da die Rehe sehr wenig ausgeprägt ist, empfiehlt der Hufschmied keine weitere Therapie.

Ein Tierarzt wird hinzugerufen und verordnet Metacam. Pinocchio gehe nur auf hartem Boden fühlig.

Am 9.9.16 kommt Pinocchio nach 2,5 Stunden Fahrt im Anhänger bei mir an. Während der Fahrt erhielt er Metacam. Er läuft vorne links deutlich lahm.
Pinocchio in seiner neuen Heimat
Pinocchio in seiner neuen Heimat
Die Huforthopädin bestätigt um 16.30 Uhr, dass die Hufe von einem Hufschmied bearbeitet wurden und korrigiert nur wenig. Sie sieht eine verbreitete weiße Linie und Schädigungen am Hufbeinträger. Ihrer Aussage nach gab es vor ca 3-4 Monaten einen Reheschub.

Da Pinocchio zunehmend schlechter läuft, nehme ich ihn mit ans Haus in den Offenstall mit Auslauf. Maja leistet ihm Gesellschaft.
Er läuft im Verlauf des Abends und des nächsten Tages zunehmend schlechter.

Am Samstag, den 10.9. liegt er fast nur noch. Dabei beißt er sich immer wieder in den Kronrand des linken Vorderhufes. Futter lehnt er ab. Gestern und heute habe ich bereits empfohlene Homöopathie von Frau Nehls verabreicht. Obwohl ich es nicht tun wollte, verabreiche ich Metacam. Dazu bade ich vor allem den linken Vorderhuf in kaltem Wasser.

Am 11.09. entdecke ich im Zuge des Badens einen schmerzhaften Abszess am Kronrand des linken Hufes. Der Abszess scheint sich zu öffnen. Der Eiter stinkt fürchterlich.
So sah Pinocchios linker Vorderhuf zu dem Zeitpunkt aus. Neben dem gesamten Hufzustand sieht man sehr schön den Abszess.
So sah Pinocchios linker Vorderhuf zu dem Zeitpunkt aus. Neben dem gesamten Hufzustand sieht man auch den Abszess sehr schön.
Am Montag, den 12.9. läuft Pinocchio deutlich besser vorne links. Er frisst, wird frech, toleriert  die Hufbäder problemlos auch weiterhin. Metacam bekommt er nun nicht mehr.

Am 13.9. treffen endlich die Kräuter ein und Pinocchio erhält diese am selben Abend zusätzlich zu den weiterhin verabreichten Homöopathie.
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Inzwischen frisst er gut und mit viel Genuss.
Sein Gangbild entspricht inzwischen dem eines Hufreheponys. Er läuft im „Einfüßlergang“.

Am 14.09. öffnet und entleert sich der Abszess vollständig. Die Schmerzempfindlichkeit am linken Kronrand ist weg. Ich bade den Fuß in Seifenwasser. Pinocchio wird zunehmend lebhafter.
Pinocchio an seinem Lieblingsplatz...
Pinocchio an seinem Lieblingsplatz, dem kleinen Sandhaufen...
... wo es sich einfach am besten schläft ;-)
... wo es sich einfach am besten schläft ;-)
16.9.: Pinocchio läuft nach wie vor im Einfüßlergang, aber das tut er deutlich zügiger und weniger vorsichtig als die Tage davor. Am Morgen fällt mir auf, dass der Abszess wieder müffelt und ich bade in Seifenwasser. Dabei kann ich den Bereich des Abszesses gut anfassen und massieren. Die Tasche oberhalb des Kronrandes ist gute 5 cm breit und wirft keinen Eiter mehr aus.
Da ich heute frei habe, sitze ich häufig im Garten und beobachte Pinocchio. Er läuft mehr umher, als er es bisher getan. Es scheint seinen Füßen eindeutig besser zu gehen. Dennoch wackelt der dabei noch immer mit dem Kopf nach links.

17.09.: Pinocchio wird lebhaft. Er versucht unsere kleinen Terriermädels zu jagen. Er geht einen normalen Schritt, langsam und fühlig, aber ganz normal ohne sichtbare Lahmheit. Es ist ihm langweilig und er läuft mir nach. Bisher hat er eigentlich unnötiges Herumlaufen vermieden. Ich hoffe, dass er bald auf die Winterkoppel raus kann. Es ist sehr ungewohnt, bei dem tollen Wetter die Ponys am Haus stehen zu haben. Moritz und Sissi stehen unterdessen auf der Winterkoppel. Als ich mit Sissi fahren war, habe ich Moritz abgetrennt zu Pinocchio und Maja gestellt. Das verlief erfreulicherweise friedlicher als der erste Kontakt. Ich bin guter Dinge, dass die beiden Spitzbuben sich gut vertragen werden.

18.9.: Heute hat Pinocchio alles gelernt, was ein Pony kennen muss. An unser Grundstück schließt der Sportplatz an und es war ein U10 Bundesligaturnier mit extrem viel Musik, Lärm und Kinderradau. Am Abend beschließe ich den gelangweilten Pinocchio und seine Beistellfreundin Maja auf die 300 m entfernte Winterkoppel zu bringen, denn er läuft einen zügigen und lahmfreien Schritt.
Die 300 m bringen wir flott hinter uns, denn Pinocchio hat es eilig. Auf der Koppel buckelt er  freudig los und galoppiert sogar ein Stück. Danach ist er immer noch lahmfrei. Es ist aber offensichtlich, dass der Huf links-vorne noch schmerzt, denn er leckt wieder den Kronrand, an dem der Abszess aufgebrochen war.

Pinocchio, der die letzten 5 Jahre nur auf Weide stand, fühlt sich auf der Koppel sichtlich wohl. Er genießt den nassen Boden und wälzt sich erst mal ausgiebig.

Zu den anderen beiden Ponys darf er noch nicht, damit er seine Hufe nicht überanstrengen muss, falls er gejagt würde.
koppel
Pinocchio und Maja auf "ihrer" Koppel
Die beiden Koppeln der vier Ponys grenzen direkt aneinander
Die beiden Koppeln der vier Ponys grenzen direkt aneinander
20.09.: Pinocchio trabt mir lahmfrei entgegen, als ich mit dem „Kräuter-Futter“ komme. Nach dem Traben leckt er wieder am Kronand. Er ist munter, fröhlich und möchte gerne zu den anderen Ponys. Maja ist ihm wohl zu langweilig. Das muss aber noch warten.
Der Kumpel auf der anderen Seite ist einfach interessanter :-)
Der Kumpel auf der anderen Seite ist einfach interessanter :-)
Die Botschaft, dass ich ein Reheshetty gekauft habe, nahmen meine Pferdefreunde alle fassungslos entgegen. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Pony wieder gesund und mein neues Distanz-Fahrpony wird, weil ich die besten Erfahrungen mit Ihnen und Ihren Produkten gemacht habe. Außerdem habe ich eine fähige Huforthopädin.

Vor einem Jahr erwischte mich die Hufrehe zum ersten Mal in meiner 37-jährigen Pferdelaufbahn. Damals therapierte ich mein Pony super schnell und rückfalllos mit Ihren Empfehlungen. Der Fall Pinocchio wird länger dauern, aber das Pony wird genesen.
Daran habe ich keine Zweifel dank Ihnen. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

Liebe Grüße Katja und Sissi aus der Pfalz
Sissi macht es Pinocchio schon einmal vor
Sissi macht es Pinocchio schon einmal vor
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Katja für diese tolle Dokumentation bedanken und sind jetzt schon gespannt, wie es im 2. Teil bei Pinocchio weitergeht! :-)
Mehr Infos rund um die Hufrehe? Klick hier!


Mittwoch, 14. September 2016

Erfahrungen rund um die Hufrehe


Passend zu dem immer noch so tollen Wetter möchte ich Euch mit etwas Lesestoff rund um die Hufrehe versorgen, denn um was draussen mit unseren Lieblingen großartig zu arbeiten ist es eh zu heiß!
Nachfolgend findet Ihr eine kleine Auswahl an Erfahrungsberichten, die mich täglich erreichen. Ihr werdet feststellen, dass auch bei Hufrehe die Hoffnung nicht fehl am Platz ist! :-)

Alle Daumen hoch

Unser Pony ist jetzt schon 25 Jahre und hatte immer wieder heftige Reheschübe. Er stand die meiste Zeit immer auf dem Sandpaddock und hatte trotzdem heftige Reheschübe. Auch im Winter wurde er davon nicht verschont. Mit den Produkten von Frau Nehls kann er jetzt wieder mit unseren drei Pferden auf die Wiese. Frau Nehls hat ein super Produktsortiment und ist bei Problemen immer meine erste Anlaufstelle. Nach der Bestellung erfolgt immer eine zügige Versendung. Ich wüsste nicht was Frau Nehls noch verbessern könnte. Alle Daumen hoch!

Hufrehe Sven

Liebe Frau Nehls,ich wollte einfach mal wieder eine Rückmeldung geben, wie gut es Sven geht. Er wird nun schon seit fast 4 Monaten wieder geritten und trabt auch wieder unterm Sattel. Natürlich alles ganz langsam aufgebaut, aber man merkt ihm förmlich an, wie er aufblüht dabei.
Ich bin immer wieder begeistert von Ihren neuen Seite http://hufrehebehandlung.eu/, weil es mir einfach aus der Seele spricht. Wenn man sich in anderen Foren umsieht, wird es einem schlecht, was teils geraten wird und man fragt sich ernsthaft, was ein Pferd noch fressen dürfte. Der Huf als solches wird oft vernachlässigt. Sven bekommt weiterhin nur Nehls Futter und gutes Heu (nicht abgewogen). Nur aufs Gras lasse ich ihn nach wie vor nicht, da er seit der Rehe bzw. war das schon der Auslöser Anfang 2014 kolikanfällig ist, was er vorher nicht war. Zudem ist er als Nordpferd leider extrem leichtfuttrig und nach der langen schlimmen Zeit, die wir durchgemacht haben, möchte ich nichts riskieren.
Wir haben einen tollen Hufschmied, der nicht nach Schema F arbeitet und den Huf so wenig wie möglich "manipulieren" möchte. Wenn man bedenkt, welche Beschläge wir schon hinter uns haben mit Kleber, Gips, Hanf, Polster etc... So sind wir nun wieder bei genagelten Eisen ohne Platte, Polster etc. und er läuft immer besser. Der Schmied meinte, wenn das so weitergeht, kriegen wir den noch auf barhuf!
Vielen, vielen Dank
Wir haben beim Huf noch Potential nach oben, aber beide Hufe sehen wieder viel besser aus und es bricht weder was aus, noch bröselt was weg. Und unser Schmied meinte sofort als er das erste Mal bei Sven war: "Weisst Du, wo Svens Rehe herkommt? Das kommt nicht vom Gras oder Futter. Der hatte jahrelang eine falsche Hufbearbeitung und hat das linke Bein damit überlastet und irgendwann kam dann leider alles zusammen." Das ist wirklich interessant und ein ganz anderer Ansatz, als alle anderen immer hatten.
Ich möchte mich auch nochmal bei Ihnen bedanken für die Unterstützung und die super Produkte, die man einfach bedenkenlos füttern kann und immer helfen.

Shetty mit Hufrehe

Hallo Frau Nehls, ich weiß nicht, ob Sie sich an mich erinnern können. Wir haben letzten Herbst schon mal gemailt wegen der Hufrehe meiner 4-jährigen Shetland-Stute.
Dank Ihrer Hilfe, Ihrer homöopathischen Mittel und Ihrer Kräuter ist mein Shetty wieder gesund geworden. Sie geht auf die Weide - kurz gehalten zwar, aber sie geht! und mein Sohn kann sie reiten. Ich bin absolut überzeugt von Ihrem Ansatz. Herzliche Grüße

Kräuter flüssig

Hallo Frau Nehls, meine Reitponystute hatte im Mai/Juni 2012 innerhalb vier Wochen 3 Hufreheschübe. Über meinen Pferdeosteophaten kam ich an Ihre Adresse. Seitdem gebe ich jede Weidesaison (März bis November) Ihre flüssigen Kräuter. Seit 4 Jahren hat meine Stute keinen weiteren Reheschub mehr erlitten. Ich bin sehr froh über den Tip meines Pferdeosteophaten. Danke, daß ich Ihre Adresse kennenlernen durfte.
Zur Zeit denke ich über eine Haaranalyse nach, um meiner mittlerweile 22jährigen Stute eine bestmögliche Futter-Versorgung angedeihen zu lassen.
Desweiteren bin ich begeistert von Ihrer schnellen und prompten Lieferung nach Bestellung. Meistens am 2. Tag nach Bestellung wird bereits angeliefert.
Weiter so... Liebe Grüße

Uschi Hufrehe

Liebe Frau Nehls, hier wieder eine Rückmeldung von Uschi.
Es geht ihr sehr gut. Sie hat jetzt täglich 2 Stunden Weidegang (langes, älteres Gras), bekommt weiterhin mehrere kleine Portionen Heu, Rehefutter und Kräuterergänzungen. Heute haben wir seit Wochen mal wieder einen Spaziergang mit der Ponyherde gemacht. Sie lief bis zum Schluss völlig normal mit. Bin vollkommen zufrieden und hoffe, dass es so bleibt.
Nochmals vielen Dank auch in Uschis Namen.

Noch mehr Lesestoff rund um die Hufrehe und deren Behandlung findet Ihr hier: www.hufrehebehandlung.eu

Freitag, 2. September 2016

So wird die Biofeld-Haaranalyse zum Erfolg!


Auch bei Hufrehe hat sich meine Biofeld-Haaranalyse schon oftmals bewährt, denn auch bei einer vermeintlich klaren Diagnose ist eine gezielt auf das Individuum abgestimmte Therapie von größter Wichtigkeit! Es handelt sich schließlich meistens auch um Notfälle und da fehlt die Zeit für langes ausprobieren und abwarten!

Die Vorteile einer genau ausgeführten Biofeld-Haaranalyse liegen auf der Hand:

  • Keine Verfälschung des Ergebnisses durch Stress: für die Durchführung der Biofeld-Haaranalyse werden lediglich 10-20 Haare vom Tier benötigt. Diese können vom Tierhalter selbst in aller Ruhe abgeschnitten oder ausgekämmt werden, somit gerät das Tier nicht in Stress.
  • Völlige Ortsunabhängigkeit: es ist komplett egal, wo sich das Tier und die testende Person befinden. Die abgeschnittenen oder ausgekämmten Haare gelangen auf dem Postweg sicher zu mir, so dass das Tier an sich überhaupt nicht transportiert werden muss. Mit dem kompletten Wegfall der Anfahrt wird außerdem noch einmal ein bedeutender Stressfaktor für Mensch und Tier ausradiert.
  • Rückblickendes Gesamtbild: Mittels Biofeld-Haaranalyse kann ich mir bis zu 6 Monate rückwirkend ein ganzheitliches Bild vom getesteten Tier machen. So können in der anschließenden Fütterungs- und Therapieempfehlung alle Faktoren berücksichtigt werden, da man nicht nur eine "Momentaufnahme" hat. Es wird keine wertvolle Zeit mit Rätsel raten und Ausprobieren verschwendet, da dadurch von Anfang an gezielt vorgegangen werden kann.
  • Gleichzeitige Überprüfung der helfenden Produkte: Im Rahmen der Testung wird nicht nur das Tier an sich ausgetestet, sondern ebenfalls alle möglichen helfenden Produkte. So wird direkt das am besten zu diesem Tier passende Mittel gefunden und es können Risiken wie z.B. Unverträglichkeiten oder Allergien ausgeschlossen werden.

Damit die Biofeld-Haaranalyse ein voller Erfolg wird, gibt es drei simple Punkte, die es unbedingt zu beachten gilt:

  1. Ganzes Haar: Obwohl die Haarwurzel nicht nötig ist für die Analyse, ist es trotzdem wichtig, dass die Haare möglichst nah am Haaransatz abgeschnitten werden. Nur so habe ich auch den Abschnitt der Haare vorliegen, der die aktuellsten Informationen beinhaltet.
  2. Sichere Verpackung: Damit auch alle Haare sicher bei mir ankommen und nichts verloren geht, ist es empfehlenswert die Haare nicht lose in den Briefumschlag zu legen, sondern vorher z.B. in ein kleines Plastiktütchen oder in etwas Papier zu stecken.
  3. Anamnese: wie für jede andere Diagnosemöglichkeit auch, sind auch hier die Schilderungen des Tierhalters immens wichtig. Je konkreter und detaillierter die Aufzeichnungen sind, die mir zur Verfügung gestellt werden, umso erfolgsversprechender kann getestet werden. Fehlen mir jegliche Anhaltspunkte oder sind diese nur schwammig, ist eine Analyse beinahe unmöglich. Eine Austestung sämtlicher Erkrankungen würde nämlich problemlos einige Wochen in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund habe ich hierfür einen Anamnesefragebogen entwickelt, der die Tierhalter leiten soll. Ich habe hier bewusst die schriftliche Form gewählt für die Erhebung der "Hintergrunddaten", da erfahrungsgemäß so genauer überlegt wird, was genau wann eingetreten ist, wie wenn man den Verlauf lediglich erzählt. Hier geht es zum Anamnesefragebogen!
Wie die Biofeld-Haaranalyse genau von statten geht und noch viele weitere Informationen rund um die Testung mit dem Bioresonanz-Gerät findet Ihr auf folgender Seite:

Hier gehts zur Biofeld-Haaranalyse für Pferde!

Dienstag, 26. Juli 2016

Hufbeinrotation und Hufbeinsenkung bei Hufrehe

Häufig beginnen die Erzählungen über meine Patienten in etwa so: "Mein Pferd leidet an akuter Hufrehe, die Rotation liegt schon bei 13°! Kann man da noch etwas machen?".
Viele nehmen den Schweregrad der Rotation oder Senkung des Hufbeines als Maßstab für die Heilungschancen der Rehe und sind bei hohen Zahlen entsprechend verzweifelt und schockiert. Genau deshalb ist es immens wichtig, dass man eine Hufbeinrotation oder auch eine Senkung des Hufbeines richtig in das Krankheitsbild der Hufrehe einordnet. Nur so kann deren Bedeutung richtig erfasst werden!

Kurz: Was ist eigentlich eine Hufbeinrotation bzw. Hufbeindrehung?

Die Stärke einer Hufbeinrotation misst sich daran, wie weit sich das Hufbein von der Kontur der Hufwand entfernt hat. Als Grundlage für die Beurteilung dient also einerseits der Hufbeinwinkel (= Winkel zwischen der dorsalen Fläche des Hufbeines zum Untergrund) und der Hufwinkel (= Winkel der dorsalen Hufwand zum Untergrund). Je weiter sich das Hufbein also von der Hufwand entfernt, umso größer wird die Differenz zwischen diesen beiden Winkeln. Eine solche Veränderung kann einerseits durch den Zug der tiefen Beugesehne verursacht werden, dann verschiebt sich das Hufbein gegenüber dem Kron- und Fesselbein (sog. phalangeale Rotation). Im Falle der Hufrehe liegt die Ursache jedoch in der Beschädigung der Struktur zwischen Hufbein und Hufwand (= Hufbeinträger), so dass es zu einer Abtrennung der letzteren kommt (sog. kapsuläre Rotation).
Hufbeinrotation, Hufbeinsenkung
Der Übergang zur Hufbeinsenkung:

Bei der Senkung des Hufbeines bleibt die Parallelität zwischen dem Hufbein und der Hufwand anders wie bei einer Rotation erhalten. Hier vergrößert sich jedoch der Abstand zwischen dem Hufbein und der Hufwand. Übersteigt dieser Abstand eine Länge von 18 mm spricht man allgemein hin von einer Hufbeinsenkung. Bei einer Senkung ist es folglich in allen Teilen des Hufbeinträgers zu einer Trennung zur Hufwand gekommen.
Hufbeinrotation, Hufbeinsenkung
Eigentlich ist es also die Frage nach dem Huhn oder dem Ei:

War die Hufrehe zuerst da oder die Rotation bzw. Absenkung? Ihr denkt vielleicht, dumme Frage, ist es doch allgemein bekannt, dass die Entzündungsvorgänge bei einer akuten Hufrehe erst die Rotation und/oder Hufbeinsenkung auslöst, die Rehe also zuerst da gewesen sein muss. Warum aber seid ihr euch da sicher? Man findet z.B. Rotationen und Absenkungen des Hufbeins auch bei Fehlstellungen wie den Bock- oder auch Zwanghufen, egal ob genetisch bedingt oder durch eine falsche Hufbearbeitung/einen falschen Hufbeschlag ausgelöst. Es geht also auch ganz ohne Hufrehe. Wollen wir uns also einmal anschauen, wie genau die Hufrehe für eine Senkung oder Rotation des Hufbeines sorgen soll: Bei der akuten Hufrehe sollen die Entzündungsvorgänge den Hufbeinträger, die Struktur zwischen Hufbein und Hufwand, zerstören. Der Hufbeinträger besteht aus vielen Lamellen und hält das Hufbein in der richtigen Position. Man kann sich diese Lamellen in etwa wie einen Klettverschluss vorstellen. Sind diese Lamellen zerstört, ist das Hufbein "frei" und kann rotieren oder sinken. Würde dies stimmen, dann wäre es doch logisch, dass sich die Rotation oder Senkung nicht mehr rückgängig machen lässt. Wie Röntgenbilder von Pferden, die eine Hufrehe überstanden haben, jedoch zeigen, kann sich eine Rotation oder Senkung wieder vermindern. Der Hufbeinträger fängt sich also wieder an neu aufzubauen, sobald die akute Entzündung abgeheilt ist. Das muss bedeuten, dass das Hufbein bei wieder intaktem Hufbeinträger auch wieder in die richtige Position kommt. Das kann aber nicht funktionieren, wenn die Rotation bzw. Senkung überhaupt erst durch die Zerstörung des Hufbeinträgers durch die Entzündung möglich wird, denn dann müsste das Hufbein ja auch während der Entzündung wieder in die richtige Position kommen, da die "Bewegung des Hufbeines " ja nach dieser Theorie nur durch die Entzündung überhaupt zustande kommen kann. Warum kann das Hufbein also trotzdem wieder in die richtige Position kommen? Es erscheint mir logisch, dass das Hufbein nach der Hufrehe durch eine richtige Hufbearbeitung, also durch eine richtige Stellung des gesamten Hufes, wieder in die richtige Position kommt. Somit bewegt sich nämlich auch nicht das Hufbein selbst beim Vorgang einer Hufbeinrotation oder -senkung, sondern die äußere Hornkapsel des Hufes. Nicht das Hufbein entfernt oder dreht sich von der Hufwand ab, sondern die Hufwand entfernt sich vom Hufbein. Ist die Hufbearbeitung also fehlerhaft, indem z.B. die Zehe zu lang ist, vergrößert sich der Abstand zwischen Hufbein und Hufwand logischerweise, so dass die Hornkapsel nicht mehr im richtigen Winkel zum Hufbein stehen kann. Durch diese Verschiebung entsteht schließlich die Entzündung, sprich die Hufrehe. Für diesen Ablauf spricht, dass man die Prozesse der Rotation und Senkung mit einer richtigen Hufstellung umkehren kann. Und genau deshalb ist bei einer akuten Hufehe auch die lokale Hufbearbeitung so immens wichtig, denn es gilt die Rotation bzw. Senkung nicht noch zu verschlimmern und dem Huf wieder die korrekte Stellung zu geben!

Mehr Infos rund um Hufrehe gibt es hier: Klick hier!

Donnerstag, 14. Juli 2016

Vorbeugung ist das A & O bei Hufrehe!

Leider ist es nun einmal so, dass Pferde, Ponys und Esel die einmal eine Hufrehe erlitten haben, häufig immer wieder davon betroffen sind. Die richtige Vorbeugung spielt also bei Hufrehe eine sehr wichtige Rolle und kann nicht nur unseren Vierbeinern vieles ersparen!

Wie wir ja wissen, gibt es ganz unterschiedliche Ursachen für Hufrehe, wie wir aber auch wissen, handelt es sich bei der Hufrehe generell um eine Entzündung der Huflederhaut. Im akuten Schub ist die Aufgabe der Kräuter also die Entzündung zum Stoppen zu bringen. Es sind demnach entzündungshemmende und durchblutungsregulierende Kräuter gefragt. Darüber hinaus ist es natürlich im akuten Stadium auch ratsam den Stoffwechsel allgemein anzukurbeln, so dass wir die körpereigene Entgiftung fördern. Alles Punkte, die auch für eine Vorbeugung "kontrolliert" werden müssen. Die Kräuter, die uns also im akuten Stadium helfen die Rehe zu bekämpfen, helfen danach logischerweise auch erneuten Schüben vorzubeugen, in dem sie verhindern, dass ein erneutes Ungleichgewicht bzw. eine Entzündung entstehen kann.

So weit so gut. Nun liest man aber häufig, dass Kräuter allgemein nur kurweise gefüttert werden dürfen. Manchmal heißt es dabei, dass es sonst schädlich wäre oder dann wiederum dass ein Gewöhnungseffekt stattfindet. Einen Gewöhnungseffekt kann man jedoch ganz simpel ausschließen: Erstens werden Kräuter auch beim Menschen eingesetzt und hier spricht keiner von Gewöhnung. Warum sollte es beim Pferdeorganismus anders sein wie beim Organismus von uns Menschen? Es werden ja schließlich auch die gleichen Kräuter eingesetzt. Oder kennt ihr z.B. eine Brennessel die speziell für Menschen wächst und eine spezielle "Pferdebrennessel"? Und zweitens, habe ich in meiner mittlerweile jahrelangen Praxiserfahrung noch keinen Fall erlebt, wo die Kräuter plötzlich weniger bzw. nicht mehr gewirkt hätten. Und was die angepriesene schädliche Wirkung betrifft, so tritt diese auch nicht plötzlich ein. Wenn ein Kraut für ein Pferd schädlich ist, dann ist dieses Kraut von Beginn an schädlich, unverträglich bzw. giftig. Und solche Kräuter werden natürlich grundsätzlich nicht gefüttert!

Ist der akute Reheschub also erfolgreich besiegt, gehören die Ergänzungen trotzdem weiterhin auf den täglichen Futterplan, um dieser schlimmen Erkrankung keine neue Chance zu geben!