Mittwoch, 16. Januar 2019

Neuigkeiten

Wir sind für Euch wie folgt immer erreichbar:

Ab 01.02.2019 sind wir telefonisch von Mo. - Fr. von 7.00 - 17.30 Uhr unter folgenden Telefonnummern erreichbar:
Tel 1.: 05642 / 98 88 82 6
Tel 2.: 05642 / 98 88 82 7
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Mobil & WhatsApp: 0171-1854723

Darüber hinaus erreicht Ihr mich persönlich rund um die Uhr unter der Servicenummer 09001-888826.

Mails beantworten wir wie immer fast "rund um die Uhr" auch an Feiertagen und am Wochenende: info@tierheilkundezentrum.de

An den Öffnungszeiten für Euren Einkauf im Tierheilkundezentrum in der Walme 22 in 34414 Warburg Scherfede ändert sich nichts: Einkaufen könnt Ihr Mo. - Fr. von 7.00 - 16.00 Uhr zu unseren regulären "Einkaufsöffnungszeiten".

Eure Claudia & das Tierheilkundezentrum Team



Nehls Hufelexier


Hallo Frau Nehls, 

ich wollte Ihnen kurz von den tollen Fortschritten dank Nehls Hufelexier berichten. Gern dürfen Sie diesen Kurzbericht auch veröffentlichen.
Auf Grund eines zuvor durchgestandenen Rehe-Schubes waren die Hufe meines Pferdes zwar nicht so schlimm wie bei anderen Rehe-Pferden, aber schön und kräftig waren diese keinesfalls. 

Auf Grund einer Haaranalyse haben Sie mir dann unter anderem Nehls Hufelexier empfohlen. Zusätzlich habe ich mir einen neuen Hufschmied gesucht. Jetzt nach einiger Zeit sehen die Hufe als, als wäre nie etwas gewesen und Bonnie ist auch nicht mehr fühlig. Vorher knickte sie schon ein, wenn Sie über einen Kieselstein gelaufen ist, da ihr dies so unangenehm war. 

Auch bei meiner anderen Stute habe ich Nehls Hufelexier mit eingesetzt. Polly hatte zwar noch nie Rehe, aber sehr schäbige Hufe. Auch hier konnten wir einen total tollen Erfolg erzielen und Pollys Hufhorn ist so viel kräftiger. Unser Schmied ist bei beiden Stuten sehr begeistert.


Vielen Dank und einen schönen Tag,
Isabell B.

Freitag, 11. Januar 2019

Haltung und Bewegung während des akuten Hufrehe Schubes


Bei der Haltung und Bewegung im akuten Hufreheschub gibt es ebenso wenig das Schema F wie bei der Hufrehe an sich!
Natürlich kommt es ganz auf den Zustand des an akuter Hufrehe erkrankten Pferdes an, inwiefern eine Bewegung überhaupt möglich ist.

Es gibt jedoch eine bzw. zwei Ausnahmen: Bekommt ein Pferd Schmerzmittel und dieses „schlägt an“, bekämpft also den Schmerz, heißt dies Boxenruhe. Dies vor dem Hintergrund, dass sich das Pferd, deren Schmerz unterdrückt wird, einfach zu viel zutrauen könnte, sich zu viel bewegen könnte und sich somit selbst Schaden zufügen könnte (Stichpunkte: Förderung der Entzündung (diese benötigt Ruhe zur Ausheilung), schlechte Hufsituation und hierdurch Förderung von Hufbeinrotation/Hufbeinsenkung). Solange das Pferd Schmerzmittel bekommt, immer vorausgesetzt, diese wirken auch, was bei Hufrehe oftmals nicht der Fall ist, darf das betroffene Pferd nur kontrolliert an der Hand bewegt, also ein wenig im Schritt geführt werden, beispielsweise 2 – 3 x täglich wenige Minuten, danach heißt es wieder: Boxenruhe. Freilauf darf nicht stattfinden, da dieser einfach viel zu gefährlich wäre! Hiergegen steht aber grundsätzlich, dass die Durchblutung durch Ruhe weiter zum Stillstand kommt, denn nur Bewegung fördert eine gute Durchblutung.

Persönlich würde ich das oben Gesagte auch auf jegliche Schmerz unterdrückende Maßnahmen am Huf selbst beziehen. Denn wenn Hufe so “zubereitet” werden, dass kein Fühlen mehr möglich ist (hierdurch dann aber leider die Durchblutung auch noch mehr eingeschränkt wird..), ist der Effekt der Gleiche, nämlich, dass sich die Pferde zu viel zutrauen, weil sie keinen Schmerz mehr haben und Hufbeinrotation und Hufbeinsenkung beispielsweise durch diese fördernde Maßnahmen an den Hufen weiter voran schreiten.

Bei allen anderen Pferden (also diejenigen ohne Schmerzmittel/Entzündungshemmer und einschneidende Maßnahmen an den Hufen) muss zwingend auf den Einzelfall abgestellt werden. Dies wäre auch nicht anders machbar, da sich ein Pferd überhaupt nicht bewegen kann vor lauter Schmerz und ein anderes noch relativ „munter“ umherlaufen kann bzw. mag. Die angemessene Bewegung sollte daher dem Pferd selbst überlassen werden. Kein Pferd wird sich mehr bewegen, als möglich, denn auch ein Pferd vermeidet Schmerzen, wo es nur geht und wenn es merkt, dass jeder Schritt weh tut, wird es sich jeden Schritt, den es geht, überlegen. Selbstverständlich muss so ein Pferd unsere volle und ganze Fürsorge erfahren, das heißt, dass beispielsweise Wasser greifbar sein muss und dass diesem Pferd nicht zugemutet werden darf, zum Heu bzw. Wasser zu laufen. 
Alltägliche Dinge des Pferdelebens, wie Heu und Wasser, müssen in „greifbarer“ Nähe sein. Wenn das Pferd kaum einen Schritt vor den anderen setzen kann, darf es keineswegs gezwungen werden, sich zu bewegen. Dies gilt auch in dem Falle, in dem gemistet wird, man mistet in diesen Fällen mit Pferd und zwingt nicht das Pferd, aus der Box herauszugehen.

Der Boden, auf dem das betroffene Pferd sich aufhält, muss weich sein, beispielsweise Stallmatten, die durch ihre dicke Gummipolsterung sehr komfortabel sind für Pferde mit Hufrehe. Bei Einstreumaterialien ist abzuwägen, welche individuell für das betroffene Pferd passen. So ist eine Stroheinstreu nur vertretbar, wenn die Pferde nicht zu der Spezies gehören, die ihre gesamte Einstreu auffressen, denn dann würde aufgrund der wenigen Bewegung eine immens hohe Gefahr der Verstopfungskolik bestehen. Auch Späne eignen sich für diese „Vielfresser“ keineswegs, da durch die Aufnahme Verklumpungen im Magen/Darmtrakt entstehen können und auch diese zur Kolik führen können. Da auch Sand, Torf usw. aufgenommen werden könnten, empfehle ich bei den ganz Verfressenen generell Stallmatten. Hier besteht keinerlei Gefahr für Magen und Darm und die Pferde stehen schön komfortabel weich. Diese wiederum eignen sich nur für sehr große Boxen, die möglichst einem kleinen Paddock angeschlossen sind, da die Pferde sonst in ihrem Urin und Kot stehen, was natürlich auch sehr misslich ist. Hat man keinen Vielfraß im Stall, so eignet sich das gute alte Stroh eigentlich am Besten, allerdings wirklich verschwenderisch eingestreut, damit ein weiche Steh- und Liegefläche entsteht. Aber auch Späne, Strohhäcksel oder ähnliches Material sind grundsätzlich gut geeignet, sofern die Pferde nicht dazu neigen, ihre Einstreu zu fressen.


Pferde wissen, wie viel Bewegung in dieser Situation gut tut und wenn sie sich nicht bewegen, ist dies genau richtig. Und: das ist gut so, denn das Pferd fügt sich so keine weiteren Schäden zu. Fatal ist es, das Pferd zur Bewegung zu zwingen, dies muss tunlichst unterlassen werden. Es gibt tatsächlich Menschen, die schlagen auf ihr Pferd ein, dass es sich bewegt, warum? Weil sie irgendwo gehört bzw. meist im Internet gelesen haben, ein Pferd mit akuter Hufrehe MUSS sich bewegen. Ich bekomme förmlich Gänsehaut, wenn ich mir das vorstelle. Niemand darf ein Pferd mit Schmerzen zur Bewegung zwingen bzw. schlagen, das ist Tierquälerei und muss unterbunden werden!

Sobald das Pferd jedoch anfängt, sich wieder freiwillig zu bewegen, ist auch dies völlig in Ordnung und natürlich ein sehr gutes Zeichen.
Eines muss jedoch gewährleistet sein: Das Pferd muss die Möglichkeit haben, sich so zu bewegen, wie es kann und darf nicht von anderen Pferden zur Flucht gezwungen werden. Sobald weitere Pferde zugegen sind, ist oft die Gefahr durch Fluchtreaktionen des betroffenen Pferdes zu groß, dass Folgeschäden eintreten. Das heißt jedoch nicht, dass das Pferd in “Einzelhaft” genommen werden muss, selbstverständlich sollte es Sicht- und “Riechkontakt” zu anderen Pferden haben, also gleich nebenan auf einem abgetrennten Stück stehen. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, das sind sehr gute Herdenverbände, diese benötigen jedoch Jahre der festen Bindung. Ist Euer Pferd Teil eines solch starken Herdenverbandes kann es selbstverständlich auch in der Herde belassen werden.

Das betroffene Pferd sollte sich frei und alleine bewegen können, wie es möchte und zwar solange, bis es wieder völlig beschwerdefrei laufen kann. Wenn dieses Pferd anfängt, zu galoppieren und zu bocken, ist auch dies völlig in Ordnung und sollte nicht unterbunden werden. Wir brauchen keine Angst zu haben, dass das Pferd hierdurch Folgeschäden provoziert, denn das natürliche Verhalten von Pferden würde gleich Alarm schlagen, wenn die Bewegung zu viel wird. Wir müssen daher unsere Angst bekämpfen und das Pferd einfach einmal „machen lassen“, wie gesagt, immer vorausgesetzt, die Bewegung findet freiwillig und nicht aus Fluchtverhalten in der Herde statt. Das kranke Pferd benötigt daher unsere Fürsorge, die ausschließt, dass es von anderen Pferden vertrieben und attackiert wird. Daher muss das Pferd erst einmal selbst seine Bewegung finden können, wenn dies in einem gut funktionierenden Herdenverband möglich ist: umso besser, meist klappt dies jedoch nur durch Abtrennung, da in vielen Herden eine stetige Fluktuation stattfindet, die einen wirklich guten Herdenverband schwierig macht.

Zusammenfassend kann man also sagen „Das Pferd entscheidet im akuten Hufreheschub (ohne Schmerzmittel bzw. Manipulationen am Huf wie orthopädischer Beschlag oder Gips), wie viel Bewegung und welche Haltung passt, wir Menschen müssen jedoch hinsehen, um dies zu erkennen“.

Weitere Informationen: Klick hier!

Mittwoch, 9. Januar 2019

Homöopathie bei Hufrehe


Homöopathie bei Hufrehe

Ein Schwerpunkt meiner Therapien liegt seit vielen Jahren in der Homöopathie bei Hufrehe. Meist beginnt die Behandlung durch mich leider erst dann, wenn der Tierarzt keine Behandlungsmöglichkeiten mehr sieht und den Pferdemenschen nahelegt, ihr von Hufrehe betroffenes Pferd zu erlösen. Dies ist meist die Zeit für einen Anruf im Tierheilkundezentrum

Wie erfolgreich die Homöopathie bei Hufrehe ist, lässt sich anhand von zahlreichen Erfahrungsberichten nachvollziehen. Vor diesem Hintergrund ist die Homöopathie bei Hufrehe eine echte Chance für das betroffene Pferd.

Eine homöopathische Therapie führe ich überregional im Wege der Biofeld-Haaranalyse durch. Die ausgewählten homöopathischen Mittel kann der Pferdemensch in jeder Apotheke bestellen und nach Empfehlung der Haaranalyse selbst verabreichen.

https://hufrehebehandlung.eu/

Homöopathische Mittel wirken über Information. Informationen werden im Wege von Selbstheilungskräften, welche vorhanden sein müssen, verarbeitet.

Welche homöopathischen Mittel verordnet werden, hängt ganz individuell vom Einzelfall ab. Ausschlaggebend ist die individuelle Situation des Pferdes und die Ursache bzw. Ursachen der Hufrehe.

Es gibt auch in der Homöopathie nicht das Allheilmittel; daher sollte eine Therapie bei einer Hufrehe, wie auch bei jeder anderen Erkrankung, die Ursachen und die Symptome miteinbeziehen.
Oft wird bei Hufrehe Nux vomica verordnet, welches das passende Mittel bei einer Plünderung der Hafertonne wäre, welche sich auch durch Blähungen und Verdauungsprobleme zeigt, jedoch keinerlei Wirkung, beispielsweise bei einer Belastungsrehe erzielen kann.
Homöopathische Mittel sollten daher gut und den Einzelfall betrachtend ausgewählt werden.

Im Wege der Haaranalyse teste ich die passenden Mittel aus und stimme die homöopathische Therapie auf das individuelle Pferd oder Pony ab.

Grundsätzlich gibt es jedoch auch Kombinationen bestimmter homöopathischer Einzelmittel, die sich – allein oder auch mit den jeweils zusätzlich individuell passenden Einzelmitteln – in der Homöopathie bei Hufrehe bewährt haben. Aus dieser Erfahrung heraus entstanden die homöopathischen Tierarzneimittel Nehls Vet-Komplex Nr. 2, Nr. 4, Nr. 5 und Nr. 7.