Mittwoch, 22. Juni 2016

Leckeres Gras für Uschi, Melodie & Co.!


Anweidezeit ist bekanntlich nicht nur Kotwasserzeit sondern auch Rehezeit! Dass dies nicht so sein muss und dass Gras auch für Pferde, die an Hufrehe gelitten haben, keineswegs lebenslang tabu sein muss zeigt mir meine nunmehr jahrelange Erfahrung mit Hufrehe-Patienten immer wieder auf. In diesem Sinne möchte ich Euch stellvertretend an dieser Stelle ein paar Worte meiner Patienten zukommen lassen, um zu zeigen, dass auch diese Pferde nicht auf das leckere Gras verzichten müssen:

Eva befindet sich auf bestem Wege:
Hallo Frau Nehls, dank Ihrer Anleitung, die ich konsequent eingehalten habe, läuft meine Ponystute heute wieder fast normal! Vor ein paar Tagen hat sie den ersten freiwilligen Galopp auf der Wiese hingelegt. Mit Ihren Kräutern und homöopathischen Empfehlungen haben sie Ihr vermutlich das Leben gerettet. Sie bekommt täglich immer wieder ein Mini-Stückchen Wiese dazu. Mir geht so das Herz auf, wenn ich sie wieder über die Wiese galoppieren sehe! Ich bin Ihnen unglaublich dankbar!
Viele herzliche Grüße, Eva
Aktueller Zwischenstand bei Uschi:
Liebe Frau Nehls, hier wieder eine Rückmeldung von Uschi.
Es geht ihr sehr gut. Sie hat jetzt täglich 2 Stunden Weidegang (langes , älteres Gras), bekommt weiterhin mehrere kleine Portionen Heu, Rehefutter und Kräuter. Heute haben wir seit Wochen mal wieder einen Spaziergang mit der Ponyherde gemacht. Sie lief bis zum Schluss völlig normal mit.
Bin vollkommen zufrieden und hoffe, dass es so bleibt.
Nochmals vielen Dank auch in Uschis Namen. Liebe Grüße, Bettina
Melodie ist schon weiter und darf schon etwas länger auf die Weide wie Uschi:
Sehr geehrte Frau Nehls!
Ich darf Ihnen mitteilen, dass es Melodie sehr sehr gut geht. Wir arbeiten bereits wieder normal mit Schritt, Trab und Galopp.
Natürlich nicht täglich, aber dennoch 3-4 mal die Woche. Den Koppelgang haben wir langsam gesteigert. Mittlerweile ist sie von mittags bis am frühen Nachmittag auf der Koppel und genießt das sehr mit ihrem Freund Fernando zusammen zu sein und sich zu kraulen.
Ende März haben wir einen Kontrollblutbefund und ein Kontrollröntgen der Vorderhufe gemacht. Der Blutbefund war bei WEITEM besser als im akuten Rehezustand. Aber Melodie hat auch sehr viel abgespeckt!! Das Hufbein ist nicht weiter rotiert als im Röntgen vom November 2015.
Alles in Allem sind wir auf einem guten Weg und hoffen, dass das auch so bleibt.
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe. Mit lieben Grüßen, Silvia
Mehr Infos zum Weidegang bei Rehepferden findet Ihr hier: Klick hier!


Eure Claudia

Freitag, 17. Juni 2016

Zu alt für eine Therapie?

Manchmal kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln... Aber bitte liest erst einmal:
Pony Milano, ca. 24 Jahre alt, Cushing-Syndrom und Plattenepithelkarzinom. Nach zu langer Zeit hatte sich dann herausgestellt, dass mein Pony Milano zusätzlich unter einer akuten Hufrehe litt. Dies war auch das Problem. Mein damaliger Tierarzt hat mir geraten, ihn einzuschläfern. Es gäbe schließlich keine Therapiemöglichkeit bei der „Cushing Rehe“, fütterungstechnisch wäre eine Umstellung sinnlos. Milano machte aber nicht den Eindruck, als wollte er erlöst werden. Eher schien es mir, als wollte er mir sagen, mach was! Voller Verzweiflung suchte ich im Internet nach Hilfe und fand glücklicherweise die tolle HP von Frau Nehls. Ich war mir jedoch unsicher, welche Produkte ich versuchen sollte. Daher schrieb ich schließlich in meiner Mittagspause Frau Nehls eine E-Mail. Ich war verblüfft, nach nicht mal einer Stunde bekam ich schon eine Antwort! Frau Nehls hat mir empfohlen schnellstmöglich eine Kombination aus mehreren Produkten meinem Milano zu geben.
Meine bisherigen Futtermittel sollte ich komplett weglassen und nur noch Heu dazu füttern. Ich bin ehrlich, so richtig dran geglaubt hab ich nicht. Die ganzen Erfahrungsberichte von der HP schienen mir doch arg übertrieben. Es war aber für Milano die letzte Chance und Hoffnung. Die Produkte kamen super schnell per Post an. Sofort fing ich am selben Abend mit der Fütterung nach der Empfehlung von Frau Nehls an. Ich hab mich strikt an die Anweisungen gehalten und konnte auch jederzeit Frau Nehls per Mail erreichen und meine sämtlichen Fragen zur Hufrehe loswerden. Nach ein paar Tagen schien eine leichte Besserung zu erkennen. Die Schmerzkrämpfe bzw. ein Schmerzstöhnen war nicht mehr zu vernehmen. Super! Die Schmerzen schienen weniger zu werden. Nach knapp 1 ½ Wochen war es wie ein Wunder, Milano kam mir abends flotten Schrittes entgegen. Ohne Humpeln oder zaghafte Schritte. Ich wurde von mehreren Leuten angesprochen, was ich mit Milano gemacht hätte, er wäre plötzlich wieder so munter. Anfangs wurde ich belächelt, als ich davon sprach, dass ich Kräuter bestellt hatte, die meine letzte Hoffnung wären. Keiner glaubte an eine Wirkung, sie haben mich wohl eher bemitleidet, dass ich mich nicht von dem kranken Pony trennen konnte. Wir wurden alle von der Wirkung der Kräuter bei Hufrehe überwältigt und ich bin besonders froh, dass mir mein Milano noch erhalten bleibt. Es geht nun immer besser! Jeder Cent für die Produkte von Frau Nehls hat sich gelohnt. Ich werde auch in Zukunft die Produkte fleißig weiter verabreichen. Ich kann nur ein großes Dankeschön an Frau Nehls richten. Ohne Ihr Wissen und Ihre genialen Kräuter, wäre Milano jetzt bereits im Pferdehimmel! Ich rate allen Pferdebesitzern mit Herz, gebt euren Pferden die Chance!!! Sabine & Milano
Auch wenn Vorerkrankungen vorliegen (Cushing inklusive!) kann man etwas gegen Hufrehe machen. Und ja auch Ü20-er haben noch eine Therapie verdient! Ich bin sicher, dass Milano noch viele Jahre vor sich hat und glaube der schöne Erfahrungsbericht von Sabine spricht hier für sich selbst. :-)

Eure Claudia


Informationen zu Cushing & Hufrehe findet Ihr auch hier: Klick hier!

Donnerstag, 9. Juni 2016

Hufrehe einmal nebenbei!


Meist liest und hört man eher von den richtig schweren Fällen, die hoffnungslos scheinen. Heute möchte ich jedoch etwas leichtere Kost "auftischen":

Eine Namensvetterin von mir ist mit Ihrem Pferd eigentlich aufgrund von Atemwegsproblemen bei mir in Behandlung, was sich soweit auch gut gebessert hat. Nun zeigte Harpa zusätzlich eine Lahmheit, die nicht sofort zugeordnet werden konnte:
Liebe Fr. Nehls, ich wollte Ihnen mal kurz Bescheid geben, dass ich die Therapie nun seit 2,5 Wochen durchführe und es Harpa unglaublich gut geht. Trotz des Wetterwechsels und schwülen Wetters überhaupt keine Probleme! Das Pony ist munter und macht viel Mist, so kenne ich sie ; ) Ich muss nicht mehr Inhalieren, sie atmet sehr entspannt. Die Atemfrequenz ist erhöht wenn es warm ist, aber da atmen die gesunden Pferde ja auch schneller. Jetzt habe ich das nächste Problem: sie lahmt seit 5 Wochen und keiner findet die Ursache. Ich habe heute mit einer Mitarbeiterin von Ihnen telefoniert, die einen leichten Reheschub vermutet. Die Mittel sind bestellt, so bin ich auch hier jetzt guter Hoffnung. Es hat uns schon echt getroffen und meine Nerven liegen blank aber ich bin guter Dinge, dass endlich alles gut wird!! Herzlichsten Dank!! Claudia
Unsere Vermutung, dass es sich bei Harpa um einen leichten Reheschub handelte, bestätigte sich schnell:
Hallo Fr. Nehls, ich füttere nun seit 3 Tagen die Ergänzungen und es grenzt an ein Wunder, das Pony lief heute erstmals wieder fast ganz klar!! Ich muss das noch ein paar Tage beobachten, aber ich kann es nicht fassen... Die Atmung ist weiterhin sehr gut!
Eine Frage: wie schnell soll ich mit dem Reiten beginnen? Falls es ein leichter Reheschub war, wäre es wahrscheinlich gut, ganz langsam zu beginnen, oder? Muss ich jetzt Angst haben, dass ich öfter damit zu tun habe? Viele Grüße, Claudia
Auch wenn es Harpa nun schon wieder deutlich besser geht, sollte mit der Bewegung trotzdem noch vorsichtig umgegangen werden und dabei unbedingt auf das Tier selbst gehört werden. Die Sache zu diesem Zeitpunkt zu überstürzen ist nicht ratsam. Da meine Erfahrung gezeigt hat, dass von Hufrehe betroffene Pferde später meist wieder davon betroffen sind, empfehle ich die helfenden Produkte nicht nur während des akuten Schubes, sondern nahtlos auch danach weiter zu füttern, so dass zukünftigen Schüben von Anfang an effizient vorgebeugt werden kann.

Ich denke auch, dass viel mehr Pferde ähnlich wie jetzt bei Harpa an Hufrehe leiden, die Hufrehe an sich aber nicht als solche erkannt wird (wie bei Harpa...). Dadurch dass dies nicht behandelt wird, kommt es immer wieder vor und zieht so natürlich immer schwerere Folgen mit sich. Wir sehen, wie immens wichtig es ist, auch leichte Reheschübe ernst zu nehmen und gezielt anzugehen!

Eure Claudia

Mehr Infos zu "wie erkenne ich Hufrehe?" findet Ihr hier: Klick hier!

Freitag, 13. Mai 2016

Was lange währt, wird endlich gut....

 

Heute möchte ich einmal von Crazy und Jeremy berichten, deren Hufrehe sehr lange andauerte. Bei diesen beiden zeigte sich, dass wir immer auch die lokale Hufsituation im Blick haben müssen. Da sich diese jedoch leider nicht von heute auf morgen ändern lässt, liegt hier auch mit einer der Gründe, warum die Regulierung der Probleme so lange andauerte. Ohne eine Korrektur der desaströsen Hufsituation bei Crazy und Jeremy war eine Beschwerde Freiheit gar nicht möglich. Gleichzeitig benötigten beide auch eine intensive und wirksame Unterstützung für die innerlichen Vorgänge, die ebenfalls völlig aus der Balance geraten waren. Hier setzte ich die bei starken und lang andauernden Reheschüben Produktkombinationen ein, um den entgleisten Stoffwechsel zu regulieren, den Hufapparat zu stärken und die durch die Schmerz Schon Haltung eingeschränkte Beweglichkeit wieder herzustellen. Mit dieser Unterstützung haben Crazy & Jeremy die Entzündungsprozesse überstehen können, so dass danach auch wieder an eine Hufbearbeitung zu denken war. Im folgenden Video seht Ihr Crazy und Jeremy am Anfang der Behandlung mit den dann folgenden Hufbearbeitungen und natürlich dem glücklichen Ende für die beiden!


Dienstag, 3. Mai 2016

Nulldiät bei Hufrehe?



Dass die richtige Pferdefütterung allgemein ein wichtiger Faktor für die Gesundheit unserer Vierbeiner ist, ist unumstritten. So kann auch bei Hufrehe Patienten die richtige Fütterung einen entscheidenden Beitrag zur Regulation des Hufrehe Schubes leisten.
Die Gretchenfrage lautet also: Welche Pferdefütterung ist bei Hufrehe eigentlich richtig?
Die wohl am weitesten verbreitete Meinung hierzu klingt zusammengefasst etwa so: strikte Nulldiät, detailliertes Planen und Abwiegen der einzelnen Futterrationen sowie keinesfalls Weide. Meine Erfahrungen zeigten mir jedoch immer wieder das Gegenteil auf. Stellvertretend für meine Hufrehe Patienten, die das Leben auf der Weide wieder in vollen Zügen genießen können, hier der Erfahrungsbericht von Merlin:
Sehr geehrte Frau Nehls, hier ist mein Erfahrungsbericht über Ihre Empfehlungen:
Meinen Haflinger-Mix "Merlin" habe ich im Alter von 4 Monaten aus einem Pferdetransport nach Polen freigekauft. Ich wollte ihn als Beistellpferd zu für meinen 6-jährigen Württembergermix. Er war sehr abgemagert u. völlig verwurmt. Mit Hilfe von Tierarzt u. Homöopathie wurde aus ihm wirklich ein Prachtkerl. Habe ihn dann eingeritten u. eingefahren. Dann kam im Frühjahr 2003 der Schock: Hufrehe!!! Das ganze Programm begann: Aderlass, Medikamente, Homöopathie, Sand und Torf in seiner Box, Rehebeschlag usw. Es ging ihm dann auch wieder besser, habe ihn dann nur noch im Schritt geritten und nicht mehr gefahren. Da meine Pferde den ganzen Tag auf der Weide sind, habe ich für Merlin ein Stückchen extra eingezäunt auf der kein Gras wächst. Merlin lief wieder gut, aber immer wieder hatte er dann doch Probleme und lief sehr steif. Dann kann das Frühjahr 2004 und er hatte im Mai 2004 wieder einen sehr schlimmen Reheschub. Ich war schon ganz verzweifelt. Aber Merlin hatte so einen Lebenswillen und kämpfte. Und dann habe ich das Internet durchstöbert und bin auf Ihre Seite gekommen. Und das war Merlins Rettung. Schon nachdem ich 2 Tage die Produkte gegeben hatte, ging es Merlin bedeutend besser. Von Tag zu Tag ging es Merlin besser. Heute September 2004 geht es Merlin prächtig. Er läuft, als ob er niemals Hufrehe gehabt hat. Ich gebe ihm immer noch täglich die Ergänzungen. Sonst bekommt er Heu u. Stroh gemischt u. ist täglich v. morgens bis abends auf der Weide. Kraftfutter bekommt er nicht. Ich reite noch im Schritt ein wenig oder laufe mit ihm spazieren. Und alle die meinten, ich solle Merlin einschläfern lassen, können es kaum fassen, wie toll Merlin wieder läuft u. aussieht. Mein Merlin ist so ein wunderbares, anhängliches und liebes Pferd, dass er es absolut verdient hat ein schmerzfreies Leben zu führen. Und ich bin sehr froh, dass ich Ihre Produkte entdeckt habe. Liebe und dankbare Grüße vom Bodensee A. Petri u. Merlin
Manche mögen jetzt vielleicht sagen, dieser Erfahrungsbericht ist ja schon uralt, aber ich habe bewusst einen älteren gewählt, denn auch an meiner Fütterungs- und Therapieeinstellung gegenüber Hufrehe hat sich seither nichts geändert und der Erfahrungsbericht von Merlin ist heute immer noch genauso aktuell wie damals.
Meine Praxisergebnisse zeigen seit Jahren unmissverständlich auf, dass es funktioniert und von Hufrehe betroffene Pferde keineswegs ein Dasein ohne Grün und strikten Mini-Portionen fristen müssen. Es geht auch anders!
Und wer jetzt aufschreit „Was ist mit Fruktan, Proteinen, Stärke, Zucker, Kohlenhdydraten, Selen usw.?!“, der darf gerne einmal hier weiterlesen:

Klick hier für Infos rund um „Fruktan und Hufrehe“

Klick hier für Infos rund um  „Selen und Hufrehe“

Dort habe ich einmal ausführlich hergeleitet, wieso dies nur ANGEBLICHE Auslöser sein können, da es hier sonst langsam den Rahmen sprengen würde. ;-)

Und wer gerne noch weitere allgemeine Informationen zur Fütterung von Rehepferden lesen möchte, der wird hier fündig: Klick hier!

Eure Claudia

Dienstag, 26. April 2016

Erfahrungsbericht einer 13-jährigen Islandstute

Diagnose: Hufrehe, der Albtraum eines jeden Pferdebesitzers…

Anfang Oktober 2015 bekam meine Islandstute „Lowis“ einen sehr heftigen Hufreheschub. Die Tierärzte verabreichten ihr Schmerzmittel, Entzündungshemmer (Phenylbutazon) und Blutverdünner (Heparin). Ich ließ auch einen Aderlass machen, der jedoch nicht den gewünschten Erfolg zeigte. Und Hufverbände wurden angelegt. Nach wochenlanger Behandlung stellte sich nicht wirklich eine Besserung ein. Anfang November verschlechterte sich ihr Zustand so sehr, dass ich mich entschloss sie in die Klinik zu bringen. Doch auch hier wurde nach weiteren Wochen (insgesamt 5) der Behandlung mit, unter anderem Phenylbutazon und Heparin bei absoluter Boxen-Ruhe kein zufriedenes Ergebnis erreicht.

Sie hatte immer wieder starke Schmerzen, es glich einer Achterbahnfahrt die nicht enden wollte. Nach den Medikamenten ging es ihr 1 - 2 Tage etwas besser, danach wieder schlecht. Dies wiederholte sich ständig. Lt. Röntgenbilder hatte sie eine Hufbeinrotation, links 12° und rechts 11,5°. Die Hufe wurden so korrigiert das die Rotation zwar auf 2-4° verringert war, doch danach hatte das Pferd keine Trachten mehr was für den eh schon sehr schmerzhaften Reheschub nicht dienlich war, sondern kontraproduktiv. Es „fuhr“ ständig hin und her, leider mit der Tendenz nach unten.

Sie war dann lt. Klinik austherapiert.
Mitte Dezember 2015 entschloss ich mich das Pferd heim zu holen und hatte, ca. 2 Wochen vorher, bereits mit Fr. Nehls Kontakt aufgenommen. Dem Pferd ging es sehr schlecht.


Ich war sehr besorgt um mein Pferd. Fr. Nehls reagierte sehr schnell – sofort nach der Auswertung der Bioresonanz hatte sie mir einen Plan erstellt was Lowis bekommen sollte. Auch habe ich eine ausführliche Hufanalyse von ihr erstellen lassen, die sehr nützlich war und ist und mir als Pferdebesitzerin viele Wissensdefizite (was das sehr wichtige Ausscheidungsorgan „Huf“ betrifft) klar werden ließ.
Lowis bekam bis zu dieser Zeit immer noch Phenylbutazon, was für mich nach allen Anschein nach, eine „Schraube“ nach unten war. Ende Dezember habe ich auf eigene „Faust“ Phenylbutazon abgesetzt und nur noch nach Plan von Fr. Nehls ihre Mittel verabreicht.
Mal ging es ihr 1 – 2 Tage besser – dann wieder schlecht bis sehr schlecht-wieder besser – wieder schlecht…


Aus meinem Umfeld wurden die ersten Stimmen „laut“ - ob dieses Pferd noch mal wird? Ob die jemals wieder laufen kann???
An dieser Stelle mag sich so manch einer Fragen: warum das Pferd so lange leiden lassen?
Weil mein Pferd sich selbst nicht aufgab, täglich haben mir ihre Augen und Körpersprache „gesagt“ das sie kämpft mit allem was sie noch konnte. Natürlich ist hier eine gewisse Nervenstärke vom Besitzer gefragt und glaubt mir, es war auch für mich nicht einfach.
Trotz allem, hört in Eure Pferde „hinein“. Denn wenn das Pferd selbst nicht aufgegeben hat, lohnt es sich um so mehr um und mit dem Tier zu kämpfen.

Fr. Nehls hatte kurze Zeit später eine individuelle Kräutermischung (ich nenne diese Mischung: Hexen-Zaubertrank.) für Lowis erarbeitet. Und nach dieser Mischung, konnte ich langsam eine stetige Besserung am Pferd erkennen. Zusammen mit der Kompetenz von Fr. Nehls und ihren genialen, speziellen Mitteln haben wir es geschafft, dem Pferd Lowis wieder ihre Lebensqualität zurück zu geben.

Hier möchte ich noch erwähnen, dass eine korrekte Hufkorrektur mindestens genauso wichtig ist, wie alles andere. Den letzten Schliff, hat Lowis (von Fr. Nehls empfohlen) Herr Biling Rainer (Hufpfleger) mit sehr guter, ausgezeichneter, filigraner Arbeit gegeben. Achtet auch unbedingt hier darauf, wem ihr Euer Pferd mit Hufrehe anvertraut.

Im Zusammenspiel von den einzigartigen Produkten von Fr. Nehls und korrekter Hufbearbeitung geht es Lowis wieder sehr gut. Sie hat weder Beschlag noch Hufschuhe und trotz des heftigen Schubes eine erstaunlich gute Hufqualität. Die aktuellen Videos, glaube ich, sprechen für sich. Sie ist zurück im Leben!


Der Schub dauerte insgesamt ca. 6 Monate.
Leider kann ich in meinem Bericht nicht alle kleinsten Details erwähnen, das würde den Rahmen sprengen.
Aber ich hoffe sehr, ich kann mit dieser Erfahrung dazu beitragen, dass vielen Pferden mit dieser Krankheit geholfen werden kann.

Liebe Pferdefreunde-Besitzer!
Habt Geduld, Mut und Kraft, gebt nicht zu früh auf, kämpft mit und um Eure Pferde – diese wunderbaren Fellnasen haben es mehr als verdient um sie zu kämpfen!
Lasst Eure Pferde nicht zu früh einschläfern!
Und als letztes möchte ich noch ein sehr, herzliches, Dankeschön an Frau Nehls richten für ihre großartige Arbeit und Produkte. Ich bin mir sicher ohne sie hätte mein Pferd den Schub nicht überlebt.
Euer Pferdefreund







Freitag, 18. März 2016

Ab wann kann man bei Hufrehe eine Besserung sehen?


Meist besteht die Hufrehe zu dem Zeitpunkt, wo sich die Besitzer bei mir melden, schon etwas länger. Aber auch unabhängig davon, stellen alle Besitzer nach der ersten Fallbesprechung die gleiche und für sie sehr wichtige Frage: Ab wann sehe ich eine Besserung, wenn ich Ihre Produkte füttere?

Diese Frage ist mehr als verständlich und gerade in der oftmals sehr großen Verzweiflung durchaus nachvollziehbar. Leider gibt es hier aber keine allgemein gültige Antwort. Denn: jede Hufrehe ist anders und jeder Hufrehe liegen andere Ursachen zugrunde. Ist beispielsweise die lokale Hufsituation ursächlich, so ist es zur Regulierung erforderlich, auch hier anzusetzen und Optimierungen durchzuführen. In der Regel ist es in meiner Praxis aber so, dass nach spätestens 14 Tagen keine deutlich sichtbaren Hufrehe Symptome mehr auftreten. Es kann aber auch bereits nach ganz wenigen Tagen ein deutlicher Unterschied zu sehen sein, wie bei Matty:
Hallo Frau Nehls, meinem Dicken geht es dank Ihnen wieder gut, er ist sogar noch besser drauf als vorher und kann von den Kräutern gar nicht genug bekommen!! Er läuft viel lieber und nimmt langsam sichtbar ab, kurz gesagt es bekommt ihm super gut!! Wir haben es zwei Tage nach dem wir angefangen haben gemerkt, dass es einfach wirkt. Ich kann es kaum glauben, aber es ist so! Er zeigt es mir jeden Tag! Seiner Stallnachbarin habe ich auch gleich etwas mitbestellt, die beiden lieben diese Kräuter! Ich danke Ihnen für diese tollen Produkte, ich bin total froh! Danke auch für die vielen interessanten Info's, wirklich toll was sie machen, ich habe auch schon alles an Freunde weitergegeben. Liebe Grüße und viel Erfolg bei Ihrer Arbeit. Julia & Matty
Oder aber es ist auch in dieser schweren Zeit Geduld gefragt, wie bei Jonny:
Liebe Claudia, wir wissen nicht, wie wir uns bei ihnen bedanken können. Mit den Empfehlungen haben sie unserem Jonny das Leben gerettet. Unser Shetty Jonny (12 Jahre alt) hatte Hufrehe bekommen und ihm ging es jeden Tag schlimmer. Nichts half. Keinerlei Medizin und nicht mal die speziellen Rehe Eisen zeigten die erhoffte Wirkung. Wir waren verzweifelt und fürchteten, wir müssten ihn einschläfern. Er lag fast den ganzen Tag in seiner Box und auch sein seelischer Zustand ging den Bach runter. Dann lasen wir im Internet von ihrer Heilmethode und beschlossen einen letzten Rettungsversuch zu starten. Wenn das nicht geholfen hätte, hätten wir ihn wohl eingeschläfert. Jetzt sind wir heilfroh, dass wir es nicht getan haben. Die ersten 1-2 Wochen wurde er nur sehr langsam wieder etwas aufgebaut. Dann waren wir eine Woche im Urlaub und meine Schwester kümmerte sich weiterhin um ihn. Als wir wieder kamen, konnte er flüssig laufen. Es war wie ein Wunder. Jetzt sind die Kräuter fast alle und unser kleiner Jonny galoppiert wieder über die Koppel. Außerdem sind seine Hufe extrem gewachsen. Bow, das sind ein paar Raketen, aber sie sind nicht von Bakterien zerfressen, sondern es ist ordentliches Hufhorn. Ich kann ehrlich nur jedem, der eine Rehe krankes Pferd hat, Claudia Nehls empfehlen. Anfangs waren wir auch etwas skeptisch, aber nun sind alle Zweifel aus dem Weg geräumt. Das Einzige an dieser fast perfekten Sache, sind die finanziellen Kosten. Mit freundlichen Grüßen, Fam. Breitenbach
Auch wenn es schwer fällt, ist oftmals noch etwas Geduld gefragt, bis man aus dem Tal raus und sich wieder auf der Fahrt den Berg hoch befindet. Gerade bei Hufrehe ist nicht nur der Huf betroffen sondern aufgrund der Schonhaltung oder gar längerem Stillstehen auch der gesamte Bewegungsapparat und auch dieser muss sich erst einmal wieder erholen können. Wir wissen ja selber, wie lange es dauern kann, bis z.B. das gebrochene Bein, was wochenlang ruhig gestellt worden war, sich wieder vollständig erholt hat, was die Beweglichkeit und die Muskulatur anbelangt.

Ich hoffe, ich konnte Euch mit diesen beiden stellvertretenden Erfahrungsberichten für viele meiner Fälle und meinen Worten etwas den Therapieprozess bei Hufrehe näher bringen.

Eure Claudia


Hier bekommt Ihr Detailinfos zur Hufrehe: www.hufrehebehandlung.eu