Freitag, 26. Februar 2016

Hufrehe und Bewegung - ein Widerspruch?

Eine Frage, die bei Hufrehe immer wieder auftaucht: Darf sich bzw. ab wann darf sich mein Pferd mit Hufrehe bewegen (freie Bewegung)? Und ab wann darf das Pferd vom Reiter wieder bewegt werden?
Grundsätzlich gilt:
Bietet das Pferd von sich aus Bewegung an, darf diese auch gestattet werden, denn kein Pferd wird sich mehr bewegen, als möglich ist und sich dadurch selbst weitere Schäden zufügen.
ABER: Dies gilt nicht, wenn Schmerzmittel im Spiel sind. Bei Schmerzmittelgabe ist Boxenruhe zu halten bzw. nur kontrollierte Bewegung zu empfehlen, um zu vermeiden, dass sich das Pferd zu viel bewegt und sich die Situation noch verschlimmert, da der Schmerz der für das „Stopp-Signal“ verantwortlich ist, mit dem Schmerzmittel ja unterdrückt wird und so nicht zum Einsatz kommen kann (bedingt natürlich immer, dass das Schmerzmittel auch tatsächlich Wirkung zeigt). Dasselbe gilt auch bei jeglichen Maßnahmen direkt am Huf, die ebenfalls eine Schmerz unterdrückende Wirkung aufweisen.
Kontrollierte Bewegung, z.B. 2 – 3 x tägliches Schritt führen, sollte aber auch während einer Medikation nicht fehlen, da nur durch Bewegung eine gute und für den Heilungsprozess notwendige Durchblutung gewährt wird.
Werden keine Schmerzmittel verabreicht, sollte sich das Pferd frei bewegen können. Man darf das Pferd ruhig „machen lassen“, also auch nicht erschrecken, wenn mal der eine oder andere Hüpfer darunter ist. Dies ist ein gutes Zeichen, denn die Natur kann das Maß ganz gut bestimmen und braucht keine menschlich gesteuerten Einschränkungen. Natürlich ist es hierbei immer wichtig, dass die Bewegung wirklich frei geschieht und z.B. kein Verdrängen durch andere Pferde stattfindet. Bei Bedarf also ruhig von der Herde trennen und erst wieder Eingliedern, wenn das Pferd wieder vollständig normal läuft.
Ab wann das Pferd wieder gearbeitet werden kann ist meist eine Frage die direkt anschließend auftaucht. Hier gilt ebenfalls das Pferd individuell zu beurteilen, grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass auch wenn beim Laufen keine sichtbaren Einschränkungen mehr vorhanden sind, die inneren Schäden trotzdem noch weitere Genesungszeit benötigen. Meist kann man nach ca. 3 Monaten wieder erste Spazierritte unternehmen, je nach Individuum und Verlauf.
Wichtig: Trotz dieser Anhaltspunkte gibt es kein starres Schema, nachdem man bei Hufrehe vorgehen kann und es gilt jeden Fall immer individuell zu betrachten.
Eure Claudia

Mehr Infos zur Bewegung bei Hufrehe: Klick hier!


Mittwoch, 17. Februar 2016

Lilli's Kampf um Leben und Tod

Zur Abwechslung einmal ein Bericht von einem etwas anderen Vierhufer, sind die langohrigen Verwandten ja leider auch nicht vor einer Hufrehe gefeit.
Roswitha schreibt uns von Lillis Hufrehe:

Meine beste Freundin ist eine Eselin mit Namen Lilli - schwarzbraun, glänzend, wunderschön nur einen Meter groß, sehr weise und voller Lebenslust. Dieses wunderbare Tier erkrankte an Hufrehe. Zunächst behandelte Lilli nun ein erfahrender Hufschmied. Doch mit der Zeit verschlimmerte sich der Zustand der Hufe so, dass Hufschuhe erforderlich wurden. Zwischenzeitlich gab es auch eine Phase, in der es möglich war, Hufeisen anzubringen. Das war leichter und sparte die lange Klebeprozedur. In dieser Zeit kamen dann zwei Hufschmiede und ergänzten sich. Doch bald hielten die Nägel nicht mehr, die Hufwände waren hohl und es musste wieder geklebt werden. Immer wieder gab es trotz der strengen Diät neue Reheschübe. Diesen Kampf haben wir mittlerweile 3 Jahre gekämpft, wovon die letzten beiden für Mensch und Tier die schwersten waren.

Ich fühlte, wie unsere Zeit knapp wurde, wollte meiner geliebten Freundin helfen, spürte ich doch trotz allem Schmerz auch ihren unbändigen Lebenswillen. Ich wollte mich einfach nicht mit dem Tod befassen, nicht aufgeben und flehte den Himmel um ein Wunder an. Und dieses Wunder geschah: Ich fand im Internet Frau Nehls (und da soll noch einmal jemand sagen, es gäbe keine Engel auf Erden!). Ich fand sie in meiner höchsten Verzweiflung und nahm Kontakt per E-Mail mit Frau Nehls auf. Sie beruhigte mich, schlug eine Haaranalyse vor, um erst mal zu sehen, wie es um Lilli steht und therapieren zu können. Ich schickte umgehend Haare für eine Biofeld-Haaranalyse ein und erhielt sehr schnell das Ergebnis, das im wahrsten Sinne "haarsträubend" war. Die meisten Werte waren sehr schlecht, akute Hufrehe bestand und alle anderen Funktionen waren auch sehr beeinträchtigt. Frau Nehls erarbeitete einen Therapieplan mit verschiedenen homöopathischen Mitteln und Kräuterergänzungen. Lilli verschlang diese Mischung und ich merkte nach relativ kurzer Zeit wie sich ihre Stimmung verbesserte, sich ihre Miene aufhellte. Die Schmerzen mussten nachgelassen haben. Nachdem wir nun eine Röntgenaufnahme machen ließen und die Hufe entsprechend Frau Nehls Anweisungen bearbeitet wurden, stand Lilli bald erstmals wieder auf ihren eigenen Sohlen - und brauchte keine Hufschuhe mehr. Ein Wunder und eine unglaubliche Erleichterung für Mensch und Tier nach unserer langen Odyssee vorher! Uns standen die Freudentränen in den Augen!

Nach 8 Wochen Therapie schickte ich wieder Haare ein, um eine erneute Haaranalyse durch Frau Nehls machen zu lassen. Ergebnis: Alle Werte hatten sich verbessert - Lilli ist über den Berg! Sie wird zwar immer die Kräuter als Dauergabe brauchen, weil ihre Rehe chronisch ist, aber sie kann gut damit leben und bleibt meine Gefährtin hier auf Erden und nicht im Eselshimmel!

Dieses große Geschenk verdanken wir Frau Nehls, ihrer Fachkenntnis, ihrer liebevollen Betreuung über die ganze Zeit (wie oft habe ich sie mit E-Mails bombardiert, hatte immer wieder neue Fragen...) und ihren wunderbaren Kräutern. Alles lief über unsere weite örtliche Entfernung völlig reibungslos. Die Mittel kamen, liebevoll verpackt, meist am nächsten Tag an. Die Tierliebe steht hier an erster Stelle. Das ist immer und überall spürbar und krönt die hohe Qualität der Arbeit von Frau Nehls. Lilli und ich - wir lieben sie und können sie nur jedem Tierfreund empfehlen!
Ein großer Anteil an diesem tollen Ergebnis liegt auch bei Lilli und Ihrem Durchhaltewillen, unglaublich, wie lange Lilli durch einen Irrgarten an Bearbeitungen musste und nichts geholfen hat. Man sieht einfach mal wieder wie wichtig der ganzheitliche Ansatz ist und neben der innerlichen Unterstützung auch die lokale Situation richtig angegangen werden muss!
Eure Claudia



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Freitag, 12. Februar 2016

Hufbearbeitung bei Rehepferden

Mittels meiner Biofeld-Haaranalyse habe ich bereits bei sehr vielen Rehepferden die innerliche Unterstützung über die Fütterung und homöopathischen Mittel optimieren und den Pferden sehr gut helfen können. Dabei kam es jedoch immer wieder vor, dass sich der Zustand der Pferde unmittelbar nach einem Besuch vom Hufschmied trotz bisheriger konstanter Besserung schlagartig wieder verschlechterte. Es bleibt der Schluss, dass man gerade bei Rehe die lokale Hufsituation nicht außer Acht lassen darf (siehe auch mein Beitrag vom Juli 2015: Hufrehe: Wir beachten viel zu wenig das Wesentliche, nämlich die HUFE!) und die Hufbearbeitung neben der innerlichen Unterstützung eine sehr wichtige Rolle spielt!

Hier einmal ein Paradebeispiel, was eine falsche Hufbearbeitung bei Rehepferden bewirken kann:
Michaela schrieb ihre Erfahrung zum Thema Hufrehe:
hufrehe erfahrungen  hufrehe erfahrungen
Im Januar war ich mit Dyara im Schnee ausreiten und sie zerrte sich die rechte Schulter. Bis April Schonung und langsames Schritt reiten. Im April plötzlich Lahmheit linke Vorderhand. Der TA meinte, es wäre eine Hufprellung, und Wochen mit Sauerkrautwickel folgten. Es kam zu einer kurzen Besserung des Gangbildes. Dann war sie plötzlich wieder rechts lahm, und einige Tage später ging sie wie auf rohen Eiern. Mein Freund meinte, sieht aus wie Hufrehe! Mein TA meinte, kann nicht sein, woher denn? Ich glaubte natürlich dem TA, denn Hufrehe wollte ich nicht wahrhaben. Sie bekam einen Beschlag mit Sohle. Nach einer Woche stand sie nicht mehr auf und ich holte einen anderen TA. Die Diagnose schmetterte mich nieder: Hufrehe!!! Sie wurde eingegipst, bekam Heparin und Butazolidin. Sie ging zwar kurze Zeit besser, dann wieder schlechter, und auch der Röntgenbefund verschlechterte sich!! Der TA gab sie mehr oder weniger auf! Mein Freund war viel im Internet und suchte und suchte nach Hilfe und fand Frau Nehls. Da ich selbst Schulmediziner bin, war ich skeptisch! Ich schrieb einen verzweifelten Hilferuf an Frau Nehls und bekam sofort von ihr Antwort! Sie machte mir Mut und bat um Haare vom Pferd, um sie mittels Biofeld-Haaranalyse zu analysieren und eine Therapie für Dyara zusammenstellen zu können. Zwischenzeitlich begannen wir mit den empfohlenen Ergänzungsfuttermitteln von ihr und wir stellten die Fütterung nach den Empfehlungen von Frau Nehls um. Innerhalb von 10 Tagen hatte Dyara wieder einen flotten Schritt und nach einigen Wochen konnte ich sie reiten.
Leider hat sie dann der Schmied derart radikal bearbeitet, dass sie wieder einen fürchterlichen Reheschub bekam. Ich war verzweifelt und ratlos und fast beim Aufgeben, da ich sie nicht mehr leiden sehen konnte. Wieder machte mir Frau Nehls Mut!! Nach unseren Schilderungen riet sie uns, Dyara die Eisen wieder abnehmen zu lassen. Wir packten Dyara in Watte-Windelverbände. Sie bekam wieder die empfohlenen Futtermittel und sie erholte sich in den nächsten zwei Wochen.
Da inzwischen auch meine 4-jährige Stute rechts zu lahmen begann und wir Cyra ebenfalls auf Hufrehe behandeln mussten, und wir beobachten konnten, dass beide Pferde nach dem Ausschneiden sich massiv verschlechterten und sich für 2-4 Wochen kaum erholten, wechselten wir, auch auf Anraten von Frau Nehls, den Schmied, welcher die Hufe so bearbeitete wie es Frau Nehls vorschlug! Dank der zuletzt positiven Haaranalysen und der Ergänzungsfuttermittel dürfen beide wieder auf die Koppel und sie bleiben stabil und genießen die Freiheit und ich mit ihnen. In ewiger Dankbarkeit Dyara, Cyra und Michaela

Um meinen Rehepatienten also noch besser und ganzheitlich helfen zu können, habe ich mich intensiv mit der lokalen Hufbearbeitung beschäftigt. Das umfassende Resultat seht ihr auf meiner Homepage unter www.hufrehebehandlung.eu.

Mehr Infos zu Hufeisen bei Rehe: Klick hier!

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Mittwoch, 10. Februar 2016

Good News


Ich freue mich immer wieder, wenn meine Hufrehe-Patienten nach oftmals langem Leidensweg wieder wohlauf sind und möchte Euch natürlich auch daran teilhaben lassen, denn wie sagt man so schön - geteilte Freude ist doppelte Freude. :-)
Silvia schreibt nach knapp 2 Monaten Therapie:
Liebe Frau Nehls!
Meine knapp 15 jährige Pintostute Melodie bekommt nach 3,5 Monaten Behandlung mit tierärztlichen Medikamenten seit Mitte Dezember ihre Empfehlungen. Ab diesem Zeitpunkt ist es ihr nach und nach viel besser gegangen. Wir dachten schon das wird nicht mehr. Mittlerweile bin ich schon Schritt geritten und vor 3 Tagen sogar getrabt. Ich bin so glücklich, dass es Melodie wieder so gut geht und sie schmerzfrei ist. Das verdanke ich ihnen und ihren Produkten. Herzlichen Dank
Nina und ihr Shetty sind auf dem richtigen Weg:
Hallo Frau Nehls,
meinem Shetty geht es langsam besser und ich bin sehr sicher, dass das größtenteils ihren Kräutern zu verdanken ist! Vielen Dank dafür!
Auch Lena kann sich über Samira´s Entwicklung freuen:
Hallo Frau Nehls, vielen Dank für die kurze Info. Samira geht es im Moment wirklich super, sie will viel laufen und ist teilweise nicht zu halten :-) Da geht sie eher mit mir spazieren, als anders rum.
Die Haflinger Stute von Margot ist mehr als wohlauf:
Frau Nehls!!!!
Unsere Haflinger Stute, war zum Tode verurteilt, HUFREHE, Tierarzt, Hufschmied, gaben ihr keine Chance, durch Ihre wunderbaren Kräuter und Tropfen ist sie wieder voll LEBENSFREUDE, sie ist 23 Jahre, sie ist voll Energie !!!!!! Vielen Dank !!!!!!!!!!!!!
Werde ich immer wieder gefragt: Hufrehe schließt Weidegang nicht aus. Willi zeigt es uns:
Hallo liebe Frau Nehls,
Lange wäre das schon fällig gewesen, dass ich mal vom Hafi Willi berichte. Heute mal ganz kurz zwischendurch, da die Zeit immer so knapp ist, ich es aber nicht wieder aufschieben will.
Nach der Haaranalyse im vergangenen Jahr, habe ich den Willi mit Ihren empfohlenen Mitteln behandelt! Meinem Willi geht es wieder gut!
Seit dem Juli diesen Jahres steht er in einem neuen Stall mit Ökobewirtschaftung und eigener Heu und Strohproduktion, sowie eigen angebauten Hafer und Leinsamen. Willi darf zwar den Hafer nicht, doch bekommt er Heu so viel er mag und steht den ganzen Tag und Nacht auf einer 25 ha großen Koppel. Das Gras kann er fressen, ohne dass er je einen kleinen Anflug von Beschwerden zeigte und er erfreut sich bester Gesundheit! Er ist für einen Hafi auch recht schlank, aber magert nicht mehr ab. Muskeln hat er wieder viele bekommen und arbeitet auch super gern und fleißig unterm Sattel oder einfach beim Ausreiten im Gelände.
Ich möchte auf diesem Wege einmal DANKE sagen für all Ihre Hilfe und dass Ihre Mittel so super helfen! Nichts anderes gibt es von mir in der Zukunft, wenn der Willi krank sein sollte! Was ich wohl nicht hoffen will!
Übrigens hat der Stallkumpel von Willi, Dank Ihrer Kräuter seine Vergiftungsrehe super überstanden und es geht ihm wieder besser.....um genau zu sein, ist er topfit und auch er steht natürlich im neuen Stall! Alles Liebe für Sie Frau Nehls vom Willi und von mir!

Dies sind nur einige Berichte aus dem neuen Jahr, ich freue mich immer über neue Rückmeldungen!

Eure Claudia

Montag, 28. September 2015

So denke ich über Hufrehe...

Zwar noch nicht ganz fertig, aber fast: Meine neue Website zum Thema Hufrehe



Die etwas andere Website zum Thema Hufrehe. Schaut einmal rein, eine Seite, in der wirklich mein Herzblut steckt... 


Sonntag, 26. Juli 2015

Hufrehe: Wir beachten viel zu wenig das Wesentliche, nämlich die HUFE!




Dass die Fütterung, der Stoffwechsel, Erkrankungen wie EMS oder Cushing, Medikamentengabe wie auch Vergiftungen (sowohl innere durch eine Überschwemmung mit Endotoxinen wie aber auch Medikamentenvergiftungen oder die Aufnahme von Giftpflanzen) ursächlich für eine Hufrehe sein können, ist in aller Munde. 

Was jedoch viel zu wenig beachtet wird, ist die lokale Hufbearbeitung, diese tritt immer mehr in den Hintergrund und wird diskret übersehen, obwohl gerade dieser zu allererst Aufmerksamkeit zu schenken ist. Bevor wir EMS oder Übergewicht verantwortlich machen, MUSS der Blick erst einmal auf die Füße fallen und schauen, wie die Hufstellung ist und ob diese verantwortlich bzw. mit verantwortlich für die Hufrehe ist! Dieser Blick entfällt in der Regel und das ist gelinde gesagt DAS Drama für unsere Pferde!

Es ist nicht damit getan, zu gipsen, Trachten hoch, Trachten runter, Höherstellen, Tieferstellen, Silikon, Platten, Fräsen, Keile usw. einzubauen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, eine korrekte Hufstellung muss generell beachtet werden und sollte eine Selbstverständlichkeit sein! 

Der Huf an sich muss langfristig korrigiert werden und nicht durch weitere Experimente und Manipulationen in die nächste Fehlstellung gebracht werden! Liest man die Geschichten von Pferden mit Hufrehe und die nachfolgenden „Experimente am Huf“, so kann man nur erahnen, welche Qual unsere Pferde durchmachen, wenn unter Sedierung und Schmerzmitteln immer wieder neue Manipulationen am Huf stattfinden, weil die Situation sich durch die vorher stattgefundenen  Manipulationen oftmals immer mehr verschlechtert und somit dem neuen Experiment „Tür und Tor“ geöffnet wird! 

Maßnahmen am Huf müssen fast immer bei Hufrehe erfolgen, nicht, weil eine akute Hufrehe besteht, sondern, weil die Hufstellung in den meisten Fällen eben nicht optimal ist!
Die Kunst ist es, die richtigen Maßnahmen zu treffen, nämlich die, die das Pferd auf natürliche Weise in eine optimale Stellung bringen!
 

Hufbeinrotation, Hufbeinsenkung und Hufbeindurchbruch = Todesurteil? 
Nein: Wer dies heute immer noch behauptet, der ignoriert die Beweise! Inzwischen gibt es tausende rehabilitierte Fälle.
Wie kann das sein? Der Schuldige ist nicht der Knochen, also der Fuß, der Schuldige ist der Schuh (also die Hornkapsel) und den Schuh kann man, dadurch dass der Huf ja ständig wächst, neu und besser nachwachsen lassen. Wir Menschen können in den Schuhladen gehen und einen anderen Schuh kaufen, dies kann ein Pferd nicht. Neben der Fütterung beeinflusst in erster Linie die Hufbearbeitung, wie der neue Huf wächst. Indem man mit der Hufbearbeitung ignoriert, was der Huf braucht, um gesund zu werden und nur versucht, den kaputten Schuh für das menschliche Auge "schön" zu machen, verhindert man, dass der innere Huf heilen und der äußere Huf wieder für den inneren Huf passend nachwachsen kann!

Hufrehe: Der innere Huf ist krank!
Ob durch unpassende Fütterung, Vergiftung, Medikamente, Stoffwechselentgleisung oder durch falsche Hufkorrektur bzw. unkorrekten Hufbeschlag verursacht: Eines haben alle Hufrehefälle gemeinsam: Der innere Huf ist krank!

Der Huf, den wir sehen ist nur ein Schuh, ein Schutz für den inneren Huf, dies ignorieren die meisten menschlichen Theorien. Dadurch kann der innere Huf selten das tun, was ER SELBST tun muss, nämlich heilen! Eine Bearbeitung kann immer nur der Schwimmlehrer sein, die Fütterung mit meinen Kräutern sind die passenden Schwimmflügel, doch schwimmen muss der Huf alleine! Angebliche Experten machen es sich zu einfach, wenn mit einem Blick auf ein dickes Pferd gleich EMS diagnostiziert wird und der Blick für das Wesentliche, nämlich der Blick auf die Hufbearbeitung, also die äußere Hufkapsel, ignoriert wird. Es ist leicht, generell den Stoffwechsel und die Fülle eines Pferdes verantwortlich zu machen, der Blick muss jedoch tiefer gehen und eine ganzheitliche Sichtweise wahrnehmen, zu der generell auch die Hornkapsel und die bisherige Hufbearbeitung gehört!

Hufrehe Todesursache Nr. 2: Drehen wir uns trotz immer neuer Studien im Kreis?

Aus der Pferdefütterung wird seit Jahren immer mehr eine Wissenschaft gemacht, dennoch steigen die Hufrehe Erkrankungen stetig! Schon der Name Hufrehe sollte den Blick AUCH auf die Hufe richten, sprich auf die Hufbearbeitung, denn auch eine 100 % Problem bezogene Pferdefütterung kann langfristig keine erneuten Schübe verhindern, wenn die Bearbeitung verhindert, dass der Huf sich wieder gesund läuft! Fast immer ist es möglich, mit meinen Ergänzungen die Pferde im akuten Hufreheschub „wieder zum Laufen zu bringen“, langfristig müssen jedoch zwingend auch die Gesetze der Natur bei der Hufbearbeitung beachtet werden. Dies beweisen jeden Tag die Fälle, die nach der Hufbearbeitung einen "neuen Reheschub" erleiden und dies sind viel zu viele...
Viele unterschiedliche Hufbearbeitungstheorien:

Viele Menschen der an Hufrehe erkrankten Pferde sind völlig verzweifelt, da ihnen jeder Bearbeiter etwas anderes erzählt. Dies allein sollte zeigen, dass wir ein großes Problem haben, was die Hufbearbeitung betrifft, ein und derselbe Huf kann kaum auf 20 verschiedene Weisen bearbeitet werden müssen. Es gibt nur einen Experten, wenn es um Hufe geht und das ist die Natur! Diesen Experten ignorieren die meisten menschlichen Theorien. In der Natur wird ein Huf beim Laufen (ca. 30 km am Tag) vom Boden bearbeitet, nicht mehr und nicht weniger. Ein Huf zeigt an, was weg muss und was nicht weg darf, da es im Moment gebraucht wird, damit gibt es dann auch keine Diskussionen, ob die Trachten hoch oder runter müssen!

http://www.tierheilkundezentrum.eu/pferde/krankheiten/hufrehe/




Samstag, 9. Mai 2015

Wie Mick seine Hufrehe doch noch überwand...



Hallo zusammen,
http://www.tierheilkundezentrum.info/pferde/Hufe/Hufrehe/
mein Name ist Mick, ich bin ein 15 Jahre alter, dunkelbrauner und 1,40 m großer Reitponywallach und möchte Euch von mir erzählen. Davon, wie ich die Hufrehe überlebte und danach ein anderes Pferd wurde. Die Hufrehe erwischte mich, als ich aus meinen aktiven Zeiten als Sport- und Turnierpony aussteigen musste. Mein Frauchen zog in eine andere Stadt um zu studieren und ich blieb in meinem gewohnten Stall. Zwei Freundinnen von Frauchen kümmerten sich um mich und ritten mich ab und zu mal auf dem Platz oder im Gelände. Ansonsten hatte ich viel Freizeit und verbummelte meine Tage auf der Weide oder im Auslauf. Das Fatale war, dass ich immer noch dieselbe Futtermenge bekam, wie zu meinen sportlichen Zeiten. Der Stall wo ich stehe, ist in Sachen Pferdefütterung alles andere als modern und so bekam ich weiterhin meine riesengroße Portion Hafer und Müsli zu Heu und Stroh. Natürlich fand ich das damals toll und haute so richtig rein. Das machte sich nach kurzer Zeit auch an meinen kleinen Speckröllchen bemerkbar, die sich um meinen Bauch verteilten. Die beiden Mädels fanden’s süß und für den Bauern, der uns fütterte, war nur ein moppeliges Pferd ein gesundes Pferd. Mir war es egal, nur beim langen Galopp im Gelände kam ich ziemlich schnell aus der Puste, das war früher nicht so. Ja und dann kam die Hufrehe. Jetzt im Nachhinein sind alle schlauer und machen sich Vorwürfe, denn es war wohl ganz schön knapp. Nützt aber doch jetzt auch nichts mehr und außerdem lebe ich ja noch…
Aber meine Therapie war echt langwierig. Der Tierarzt versuchte mir mit allem Möglichen zu helfen, nichts half auf Dauer, meine Füße schmerzten so sehr, dass ich mir manchmal wünschte, nicht mehr zu leben. Zum Glück gibt es Schmerzmittel, sonst hätte ich diese Tortur bestimmt nicht überstanden. Die vertrug mein Magen aber nicht so gut und so hatte ich dort die nächste Baustelle. Mit der Verdauung klappte es dann auch nicht mehr reibungslos und so kam eins zum anderen. Nach über 4 Wochen Krankheit war ich ein Wrack! Frauchen kam in dieser Zeit oft und war total verzweifelt. Nächtelang saß sie bei mir im Stall, ihren Laptop auf den Knien und suchte nach Hilfe für mich. Und dann fand sie etwas, dem ich mit Sicherheit mein leben zu verdanken habe.
Sie stieß auf die alternativen Behandlungsmöglichkeiten mit der Naturheilkunde für Pferde. Es gibt eine Möglichkeit, ohne großen Aufwand und ohne Transport herauszufinden, was im Körper vor sich geht und warum man überhaupt krank geworden ist. Das nennt sich Biofeld-Haaranalyse, und die macht Frau Nehls.
Einfach ein paar Mähnenhaare zu ihr senden und nach ein paar Tagen weiß man, was los ist. Dann wird eine homöopathische Therapie aufgestellt, die Pferdefütterung auf die Krankheit angepasst und dann gibt es noch Kräuter für Pferde zu fressen. Ist ein richtiges Rundum-Sorglos-Gesundmach-Konzept! Das aller,- aller-, aller beste ist natürlich, dass es hilft. Es ist geradezu wundersam, wie schnell man eine Linderung erfahren kann. Allein darüber dass die Schmerzen nachließen und zwar ohne Mittel vom Tierarzt, denn das hat mein Magen nicht mehr vertragen, war ich überglücklich! Und mein neues Pferdefutter schmeckt sogar richtig gut. Hafer und Müsli gibt’s nicht mehr, wahrscheinlich nie wieder aber damit kann ich leben. Und das Tollste ist für mich, dass ich im Sommer schon wieder mit auf die Weide kann. Davor haben ja alle Überlebenden Angst, dass sie den Rest ihres Lebens im Stall und im kargen Auslauf fristen müssen.
Hach bin ich froh, dass Frauchen Frau Nehls gefunden hat.
Wie nun aber die Kräuter wirken, ich weiß es nicht. Aber unser Organismus scheint sich total gut auf Kräuter bei Hufrehe einzustellen. Als ob sie sich schon ewig kennen würden und jedes Kraut weiß, wo es im Körper hin muss und andersrum jedes Körperteil weiß, wie es wieder gesund wird, wenn die Kräuter dazukommen. Ach was weiß ich, es dauerte jedenfalls nicht lange, da konnte ich die ersten vorsichtigen Schritte über en Hof machen. Ich weiß es noch genau, meinem Frauchen liefen nämlich ein paar Tränchen übers Gesicht als sie neben mir herging. Und die beiden Mädels und der Bauer guckten mit riesengroßen Augen. Ich war wohl schon so etwas wie ein todgeweihter…
Die Heilung schritt jeden Tag voran und nach ein paar Wochen war ich dann wieder ganz der alte Mick. Meine Kräuter für Pferde und mein Nehls Pferdefutter bekomme ich weiterhin. Mittlerweile bin ich sogar ganz versessen drauf. Ach ja, ich sehe jetzt übrigens wieder viel besser aus, netter Nebeneffekt der Therapie. Schlank und drahtig, die Hufe so fest wie nie und ein schönes seidiges und glänzendes Fell. Haben bestimmt auch die Kräuter gemacht…
Sonnige Grüße von Mick und ein riesengroßes Danke an Frau Nehls