Montag, 16. Januar 2017

Diagnose Hufrehe (Teil 2)



Die Zusammenhänge zwischen Hufrehe & Cushing und Equines metabolisches Syndrom bzw. Insulinresistenz habe ich mir auch einmal näher angeschaut und bin auch hier zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen, nämlich, dass es bei intensiver Betrachtung – aus ganz verschiedenen – Gründen in der Praxis wohl kaum Zusammenhänge gibt, da sie in der Regel keine Auslöser und Ursachen einer Hufrehe sind.


"Und doch: Die Hufrehe Fälle nehmen stetig zu… So meine ich, sollten wir uns einmal Gedanken machen, woran dies liegen kann. Dies habe ich in all den letzten Jahren eindringlich getan und ich denke, der heute häufigste Auslöser einer Hufrehe ist die Hufsituation selbst!"


Denn komischerweise schaut niemand einmal auf die Pferdefüße. Dass die desolate Hufsituation selbst DER Hufreheauslöser ist, dies kommt überhaupt niemanden in nur dem kleinsten Gedanken. Die Hufe selbst sind an der Hufrehe Erkrankung so ziemlich das Uninteressanteste überhaupt, niemand schaut sie an, niemand interessiert sich für die Pferdehufe. Weisen wir die Pferdemenschen aufgrund von Huffotos daraufhin, dass großer Bedarf besteht, die Hufsituation zu optimieren, bekommen wir Antworten wie:


„Die Hufqualität ist gut, der Hufpfleger/Hufschmied/Huforthopäde kommt regelmäßig alle 8 Wochen und ist zufrieden“… ja mei, das ist echt unglaublich! Die Fotos dokumentieren Schlimmes, die Hufe sind schief, krumm, die Zehen sind mehrere Zentimeter zu lang, der Strahl ist verkümmert, der Beschlag ist grottenschlecht gemacht usw.; aber: Nun denn, der Hufpfleger ist zufrieden, dann das Frauchen auch!



 
Wir sind heute blind geworden für desolate und wirklich schlimme Hufsituationen, wir erkennen diese nicht einmal, und: nicht nur wir, auch die meisten Hufschmiede, Hufpfleger und Huforthopäden leiden an dieser Blindheit! Sind die Füße dermaßen schlecht zubereitet, so liegt der Grund für den akuten Hufreheschub zu 99 % in der Hufsituation selber, auch, wenn dies wohl keiner glaubt. Zumindest für mich ist das eine unverrückbare Tatsache und tägliche regelmäßige Praxis, traurig genug! Vorallem ist es wirklich traurig, dass sich wirklich niemand für die Pferdefüße interessiert, Pferdehufe sind scheinbar wie Pest & Cholera gleichzeitig. Das Thema wird überhaupt nicht ernst genommen und erweckt keinerlei Interesse!
 

"Wir werden es nicht schaffen, die Hufrehe Fälle zu minimieren, wenn wir nicht einsehen, dass die Hufsituation DAS Faktum bei der Hufrehe ist. Wir sollten das endlich begreifen und aus der Vergangenheit lernen, denn alle Maßnahmen, die bisher getroffen werden und in der Praxis regelmäßig eingesetzt werden (strengste Diät, Heu waschen, kein Gras, kein Zucker, kein Getreide, Behandlung von Pseudocushing und EMS usw.) führten letztlich dazu, dass die Hufrehe Fälle dennoch immer weiter steigen. Dies sollte doch für jeden betroffenen Pferdemenschen ganz deutlich zeigen, dass dieser Weg definitiv der Falsche ist!

Was glaubt Ihr, warum Eure Pferde immer und immer wieder trotz konsequentester Einhaltung sämtlicher bekannter Maßnahmen erkranken? Weil diese Maßnahmen alle richtig sind? Nein, doch wohl eher, weil gerade diese Maßnahmen falsch sind und das Problem einfach an ganz anderer Stelle sitzt, nämlich bei den Pferdehufen, die ihr alle so geflissentlich außer Acht lasst!

Ich habe selbst viele Jahre gebraucht, um das zu verstehen, doch: ich habe verstanden, endlich!"


Meine Behandlung der Hufrehe
Wichtig ist mir, die Hufrehe an den Ursachen anzupacken und ganzheitlich zu behandeln! Alles andere zeigt langfristig wenig Erfolg, weil eine Unterdrückung von Schmerz keine Heilung ist und weil ein orthopädischer Hufbeschlag – wenn überhaupt – nur eine sehr kurzfristige Lösung ist und das Problem Hufrehe nicht „an der Wurzel“ anpackt, es also früher oder später zum erneuten Hufreheschub oder zu anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates – verursacht durch den Hufbeschlag – kommen kann. Meine Behandlung der Hufrehe ist grundsätzlich frei von jedweden schädlichen Nebenwirkungen und konzentriert sich neben den Erstmaßnahmen wie Entzündungshemmung, Durchblutungsförderung und der Ausleitung von Entzündungsprodukten durch Unterstützung der Entgiftungsorgane Leber und Nieren und der Blutverflüssigung auf die Ursachen der Hufrehe. Denn nur wenn die Ursachen langfristig beseitigt werden kann unser Pferd auch dauerhaft ohne jedwede Hufreheschübe leben.
Zur Ursachenforschung und Ausarbeitung eines individuellen und Ursachen bezogenen Therapievorschlages nutze ich die Biofeld-Haaranalyse, die unabhängig vom Wohnort überregional von mir durchgeführt wird. Meine Therapie ist grundsätzlich eine homöopathische Behandlung der Hufrehe, die der Pferdebesitzer 1 – 2 x täglich verabreicht. Je nach ermittelter Ursache der Hufrehe erfolgen dann weitere Maßnahmen zur Regulation, wie beispielsweise eine Optimierung der Hufsituation oder die Therapie weiterer Krankheiten, die in Verbindung mit der Hufrehe stehen oder sogar Hufrehe Auslöser sind.


Parallel zur Therapie empfehle ich die Fütterung von Nehls Rehe-Ex und Nehls Hufelexier. Besteht die Hufrehe länger als 4 Wochen oder ist sie besonders massiv, empfehle ich zusätzlich Lauf-Fit und Muskel-Stark in der Fütterung einzusetzen. Als Krippenfutter sind Nehls Pferdefutter Rehe, Nehls Pony Futter, Nehls Horsewellness-Cobs oder eines meiner Getreide freien Pferde- bzw. Kräutermüslis bei Hufrehe gut geeignet, da der verringerte Nährstoffbedarf aufgrund der Hufrehe berücksichtigt wird und sämtliche meiner Pferdefuttersorten rein natürlich sind und ohne jedwede Zusatzstoffe von Hand, also handverlesen, hergestellt werden.
Allgemein hat sich Nehls Vet Komplex Nr. 2, Nr. 4, Nr. 5 und ggf. Nr. 7 bei Hufrehe sehr gut bewährt. Meine homöopathischen Tierarzneimittel entsprechen der Komplementärhomöopathie und sind bewährte Komplexmittel bei Hufrehe.



(http://hufrehebehandlung.eu/)

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